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80 Asylbewerber ziehen in Ex-Forstschule

80 Asylbewerber ziehen in Ex-Forstschule

Im Tharandter Ortsteil Grillenburg wird eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber geschaffen. Wie die Landesdirektion Sachsen (LDS) am Freitag mitteilte, lässt sie die ehemalige Forstschule dafür herrichten.

Bis zu 80 Asylbewerber sollen dort ein Obdach finden. "Ab Mittwoch wird das Objekt betriebsbereit sein, die Belegung beginnt voraussichtlich am Donnerstag", informierte LDS-Sprecher Ingolf Ulrich. Gegenwärtig werden die soziale und medizinische Betreuung, der Wachdienst sowie die Verpflegung der Asylbewerber organisiert.

Durch die Unterbringung von Flüchtlingen in Grillenburg kann die Landesdirektion eine der zwei Notunterkünfte in Meißen schließen. Die ehemalige Fortbildungsstätte im Tharandter Wald wird das Notquartier in der Turnhalle der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung ersetzen. "Das Grillenburger Objekt ermöglicht eine weitaus individuellere Unterbringung, als dies in der Mehrzweckhalle der Fall ist", so Ulrich. Mittels Informationsblätter möchte die Landesdirektion die Anwohner in der unmittelbaren Nachbarschaft informieren.

Seit Jahresbeginn hat der Freistaat Sachsen bereits 4000 Asylbewerber aufgenommen. Allein im Februar 2015 waren es über 2000. "Die Erstaufnahmeeinrichtung ist derzeit mit über 2200 Asylbewerbern belegt", berichtete Ulrich. Da die Betten in Chemnitz und in der Außenstelle Schneeberg zur Aufnahme der in Sachsen ankommenden Flüchtlinge derzeit nicht ausreichen, wurden bereits Notunterkünfte unter anderem in Meißen oder Kamenz geschaffen. In den Erstaufnahmeeinrichtungen werden Asylsuchende zuerst untergebracht, bevor sie auf die verschiedenen Landkreise und kreisfreien Städte verteilt werden.

"Bei den temporär in Grillenburg unterzubringenden Asylsuchenden handelt es sich nicht um Personen, die bereits dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als untere Unterbringungsbehörde zugewiesen worden sind", berichtete Ulrich. Unabhängig von der jetzt angekündigten Belegung der früheren Forstschule rechnet die Landkreisverwaltung in Pirna damit, in diesem Jahr rund 1000 Asylbewerber neu unterbringen zu müssen. Hierzu sucht sie Immobilien, die als Wohnheim nutzbar sind, Grundstücke zum Aufstellen von Containern sowie Wohnungen zur Miete.

Angebote per E-Mail an: asyl@landratsamt-pirna.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.03.2015

Silvio Kuhnert

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