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65 neue altersgerechte Wohnungen in Mügeln

65 neue altersgerechte Wohnungen in Mügeln

Seit Beginn der Woche gibt es im Ortsteil Mügeln 65 nigelnagelneue altersgerechte Wohnungen. Die Wohnungsbau- und Wohnungsverwaltungsgesellschaft Heidenau (WVH) hat einen bereits bestehenden Plattenbau-Komplex an der Käthe-Kollwitz-Straße zu einer Seniorenwohnanlage umfunktioniert.

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An der Käthe-Kollwitz-Straße 27 bis 33 sind 65 altersgerechte Wohnungen entstanden. 35 sind bereits vermietet.

Quelle: WHV

Am Dienstag wurde der "Sonnenhof" offiziell eingeweiht. "Wir wollen mit den neuen Wohnungen auf den demografischen Wandel antworten", sagt Sybille Kuntzsch von der WVH. Die Wohnungsgesellschaft betreibt bereits eine ähnliche Anlage an der Dresdner Straße 27. "Dort sind die Wartelisten sehr lang. Mit dem Sonnenhof wollten wir diese Situation ein wenig entspannen", so Kuntzsch. Zudem sei der WVH daran gelegen, das alte Plattenbaugebiet in Mügeln aufzuwerten.

Die neuen Wohnungen sind barrierearm, mit dem Aufzug erreichbar und werden auf Wunsch mit Haltegriffen im Badezimmer ausgestattet. Zudem verfügt die Anlage über eine fast täglich besetzte Rezeption. Diese Ausstattung ist jedoch nicht ganz billig: Die Mieten für die Ein- bis Dreizimmerwohnungen liegen zwischen 390,50 und 730,30 Euro. Die kleinste angebotene Wohnung ist dabei nur 32 Quadratmeter groß, die größte erstreckt sich über 70 Quadratmeter. Daraus ergeben sich Quadratmeterpreise zwischen 12,20 Euro und 12,59 Euro. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Mietspiegel in Heidenau liegt bei 5,25 Euro. Im Preis inbegriffen sind aber eine Servicepauschale, ein Fernsehkabelanschluss, eine Telefon-Grundgebühr und die Betriebskostenpauschale.

Der hohe Preis ist vor allem der Grundservice-Pauschale geschuldet. Sie muss unabhängig von den genutzten Angeboten von jedem Mieter gezahlt werden. Bei einem Ein-Personen-Haushalt sind dabei 80 Euro fällig, zwei Personen zahlen 120 Euro. Medienberichten zufolge befanden einige Interessenten diese Pauschale als deutlich zu hoch. Heidenaus Oberbürgermeister Jürgen Opitz (CDU) findet den Preis aber gerechtfertigt: "Anders ist die Betreuung der Bewohner nicht finanzierbar", sagte er auf Anfrage. Nur so könne die Besetzung der Rezeption montags bis freitags von jeweils 8 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 13 Uhr gewährleistet werden. Zudem würden damit Veranstaltungen und andere Angebote für die Bewohner finanziert. Dafür wurde mit dem Nachbarschaftsverein ein Vertrag abgeschlossen. In seinem Auftrag stehen den Senioren dann ab Juli zwei Personen jeweils 30 Stunden pro Woche zur Seite, die von vier Ehrenamtlern unterstützt werden. 40-Stunden-Verträge für die beiden Festangestellten seien laut Opitz und WVH finanziell nicht zu stemmen, da die Löhne mit der Pauschale und einem Zuschuss der WVH bereits abgedeckt werden müssten.

Von den 65 Wohnungen an der Käthe-Kollwitz-Straße sind inzwischen 35 vermietet. "Die anderen werden sicher auch bald vergeben sein", erklärte Opitz, denn der Bedarf an altersgerechten Wohnungen in Heidenau sei mit dem Sonnenhof noch lange nicht gedeckt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2014

Susann Schädlich

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