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6,5 Millionen Euro aus Hochwasser-Wiederaufbautopf für Sachsens Kirchen

6,5 Millionen Euro aus Hochwasser-Wiederaufbautopf für Sachsens Kirchen

Nach Kommunen, Zweckverbänden und Landkreisen können nun auch die Kirchen staatliche Wiederaufbauhilfen nach dem Juni-Hochwasser erhalten. Staatskanzleichef Johannes Beermann übergab am Dienstag in Dresden entsprechende Wiederaufbaupläne mit einem Volumen von rund 6,5 Millionen Euro.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Die evangelische Landeskirche Sachsens kann mit Hilfen von sechs Millionen Euro für 53 Vorhaben rechnen, für das Bistum Dresden-Meißen stehen vier Projekte mit fast 460 000 Euro bereit. Größter Einzelposten mit einer Million Euro ist die Instandsetzung einer Friedhofsmauer in Radebeul.Zuschüsse aus dem nationalen Aufbauhilfefonds fließen etwa für die Stadtkirche Bad Schandau (Sächsische Schweiz) oder die Grimmaer Pfarrkirche, aber auch für die Jüdische Gemeinde zur Sanierung der hochwassergeschädigten Synagoge Dresden.

Die Wiederaufbaukosten an Kirchgebäuden sind zu 80 Prozent und an gemeinnützigen Einrichtungen in Trägerschaft der Kirche zu 100 Prozent förderfähig.Das Hochwasser Anfang Juni hatte auch kirchliche Gebäude in Mitleidenschaft gezogen. Mit gut sechs Millionen Euro waren die Schäden aber geringer als bei der Katastrophe 2002 - auch wegen der besseren Vorbereitung. Zwar konnte Inventar rechtzeitig gerettet werden, Kirchen, Pfarrhäuser oder Friedhöfe müssen jedoch saniert oder instandgesetzt werden.

Der Kosten bewegen sich zwischen einigen tausend Euro und einer Million Euro im Einzelfall. Betroffen sind vor allem Kirchengemeinden entlang der Elbe. Einige der Schäden wurden bereits beseitigt, andere nicht, weil Räume und Gebäude tagelang unter Wasser gestanden hätten, wie der Sprecher der evangelischen Landeskirche Sachsens, Matthias Oelke, sagte. In deren Bereich waren knapp 100 Objekte in 40 Gemeinden betroffen. Das Bistum Dresden-Meissen hatte Schäden an seiner Jugendbildungsstätte in Schmiedeberg, den Pfarreien Grimma, Pirna und St. Antonius in Chemnitz gemeldet.

dpa

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