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52-Jährige will Erzieherin werden und gestaltet Ferienprojekt des Karl-May-Museums

52-Jährige will Erzieherin werden und gestaltet Ferienprojekt des Karl-May-Museums

Irmtraud Neubert will Erzieherin werden. Die 52-Jährige aus dem Moritzburger Ortsteil Friedewald kann gut mit Kindern, sagt Gudrun Wittig vom Karl-May-Museum in Radebeul.

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Irmtraud Neubert aus Friedewald begleitet das diesjährige Sommerferienprojekt des Karl-May-Museums. Kinder können dabei in der Villa Nscho-Tschi Büffelmützen, Indianer-Schmuck, Schilde und auch Speere basteln.

Quelle: Stephan Klingbeil

Radebeul/Friedewald. Die zuvor arbeitslose Fotolaborantin Irmtraud Neubert ist seit vorigen August im Museum tätig - über den Bundesfreiwilligendienst. Sie ist im 1. Radebeuler Country & Westernclub aktiv und engagierte sich schon vorher bei Kinderveranstaltungen im Museum. Die Einrichtung liegt ihr am Herzen.

18 Monate dauert ihr Freiwilligendienst. Sie könne so Erfahrung sammeln im Umgang mit Kindern. Dass sie ab und an "Bufdi" genannt werde, störe sie nicht. "Es werden Erzieher gesucht und man kann sich dafür bewerben, hieß es 2012", so die Friedewalderin. "Kurz vor Beginn des Freiwilligendiensts hatte ich sogar ein Angebot dazu, wollte das Museum aber nicht hängen lassen." Mittlerweile würden aber fast nur noch jüngere Erzieherinnen in spe gesucht.

Ihre Entscheidung bereut Irmtraud Neubert trotzdem nicht. Auch im Karl-May-Museum ist man froh über ihren Einsatz. "Wir sind auf sie angewiesen", sagt Gudrun Wittig. Nachdem die Stelle seit 2011 nicht mehr über junge Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) finanziert worden sei, halfen Leute aus dem Freiwilligendienst aus. Anreise- und Verpflegungspauschale - derzeit seien es etwa 170 Euro - trage seither die öffentliche Hand, Außerdem sind "Bufdis" pro Woche 25 Stunden im Einsatz, also 15 weniger als die FSJ-ler.

"Hoffentlich kann Frau Neubert nach ihrem Freiwilligendienst im nächsten Jahr in einer Kita arbeiten, das Zeug dazu hat sie jedenfalls", sagt Gudrun Wittig. Anders als viele FSJ-ler in den Jahren zuvor, arbeite die Friedewalderin "sehr eigenständig". Täglich Kinder betreuen, Schulklassen durch die Einrichtung in der Karl-May-Straße führen und Projekte betreuen gehören zu ihren Aufgaben.

Die 52-Jährige gestaltet dieses Jahr auch das Sommerprojekt des Museums. Die Veranstaltung gibt es seit 2000. Sie sei bei Mädchen und Jungen beliebt, sagt Museumspädagogin Gudrun Wittig. Sogar aus den alten Bundesländern würden junge May-Fans extra anreisen.

Dieses Jahr findet die Bastelwoche mit Büffeljagdtanz vom 22. bis 26. Juli statt. 15 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren können an dem Ferienprojekt teilnehmen. Dieses Mal steht es unter dem Motto "Wir gehen auf Büffeljagd". Ideen dazu sammelte Irmtraud Neubert bei ihren Recherchen im Museum.

Anmeldung unter Tel. 0351/8373-013

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.06.2013

Klingbeil, Stephan

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