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4000 Besucher werden zum Radebeuler Grafikmarkt erwartet

4000 Besucher werden zum Radebeuler Grafikmarkt erwartet

Mehr als 100 beteiligte Künstler und rund 4000 Besucher an zwei Tagen - der Radebeuler Grafikmarkt gehört mit diesen Kennzahlen zu den größten derartigen Kunstveranstaltungen in der Region.

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Die Dresdner Fotografin Dorit Fuhg sortiert großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien für den Radebeuler Grafikmarkt. Insgesamt stellen dabei mehr als 100 Künstler rund 3000 Werke aus.

Quelle: Martin Förster

An diesem Wochenende findet er zum inzwischen 36. Mal im Rathaus und dem gegenüberliegenden Pestalozzihaus des Lößnitzgymnasiums statt. Es wird wohl das letzte Mal sein, dass er in dieser Form zu erleben sein wird. Denn im nächsten Jahr wird das Historische Rathaus eine Baustelle sein, weswegen der Grafikmarkt für ein Jahr in die etwa 900 Quadrat-meter große Elbsporthalle an der Festwiese Altkötzschenbroda ziehen wird. Anschließend soll die Traditionsveranstaltung wieder nach Radebeul-Ost zurückkehren, wo im dann modernisierten Historischen Rathaus sicher ganz andere Bedingungen herrschen werden, wie Stadtgaleristin und Organisatorin Karin Baum vermutet. Schließlich werden Foyer und Treppenhaus durch den Einbau von Brandschutztechnik stark umgestaltet (DNN berichteten). Das werde sicher auch Einfluss auf das Programm haben, meint Baum.

Das läuft am Sonnabend (11-20 Uhr) und Sonntag (11-17 Uhr) also ein letztes Mal nach dem gewohnten Muster ab. So gibt es im Bürgermeisterbüro wieder ein Künstlercafé, das der Radebeuler Kunstverein bewirtschaftet. Die künstlerische Ausgestaltung hat der Maler Klaus Liebscher übernommen. Mit Informationsständen werden der Radebeuler "NOTschriften-Verlag", der Meißner Zündblättchen-Verlag und die Buch-, Präge- und Rahmenwerkstatt Kruschel vertreten sein. Verschiedene Drucktechniken demonstriert der Radebeuler Maler und Grafiker Andrè Uhlig. Erstmals können Kinder und Erwachsene dabei auch ein eigenes kleines Kunstwerk drucken. Eine Foyerausstellung illustriert die 36-jährige Geschichte des Grafikmarktes und erinnert an verstorbene Künstler, die sich bei früheren Ausgaben beteiligt hatten.

Der Rest ist Stöbern, Plauschen, Kennenlernen. Denn auch dieses Jahr werden einige Künstler ihre eigenen Stände betreuen. So etwa die Radebeuler Malerin und Grafikerin Lieselotte Finke-Poser, die trotz ihrer 89 Jahre als älteste Teilnehmerin an beiden Tagen anwesend sein will. Junge Talente gibt es auch zu entdecken, weil auch Studenten der Hochschule für Bildende Künste Dresden ihre Werke ausstellen. Insgesamt werden mehr als 3000 Exponate präsentiert. Zu sehen sein werden Druckgrafiken, Zeichnungen, Collagen, Aquarelle, Scherenschnitte, Fotografien, Künstlerbücher, Kunstpostkarten, Plakate, Kalender und Kataloge. Das Spektrum an Techniken, Handschriften und Motiven ist breit gefächert und reicht von der Miniatur bis zum Großformat. Die Preise dafür variieren zwischen fünf und 1000 Euro. Der Eintritt ist frei.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2014

Uwe Hofmann

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