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4,7 Millionen Euro für neue Straßenmeisterei Meißen

4,7 Millionen Euro für neue Straßenmeisterei Meißen

Meißen. Bis zum Spätsommer 2014 soll an der Großenhainer Straße in Meißen eine neue Straßenmeisterei des Landkreises errichtet werden. Das größtenteils über den Freistaat finanzierte Bauvorhaben kostet mehr als 4,75 Millionen Euro.

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Dabei beim ersten Spatenstich waren Straßenmeistereileiter Fritz Künzel, die Landtagsabgeordnete Karin Stempel (CDU), Meißens Landrat Arndt Steinbach (CDU), Staatssekretär Roland Werner (FDP) und Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke (v. l. n. r.).

Quelle: Stephan Klingbeil

Am Dienstag fand im Stadtteil Bohnitzsch der Spatenstich für das Vorhaben statt.

Seit mehr als 15 Jahren ist der Neubau Thema im Kreis. Und schon 2001 stand das rund 5400 Quadratmeter große vom Freistaat erworbene Wiesengrundstück bei der Baufirma Melioration GmbH bereit. Doch es mangelte stets an einer Finanzierung für den Neubau. 2008 wurden mit der Kreisgebietsreform außerdem zusätzlich die Aufgaben zur Instandsetzung von Staats- und Bundesstraßen an die Kreise übertragen. Das vom Landkreis seither betreute Straßennetz ist zusammen mit den Kreisstraßen über 1000 Kilometer lang.

Somit ging erneut Zeit ins Land, um den Ersatzbau für den Standort an der Hochuferstraße in Meißen zu stemmen. Kreisräte und Behörden hätten jedoch immer wieder Druck gemacht, heißt es aus dem Landratsamt. Zeitweise schien es dennoch so, dass es aus dem Neubau nichts mehr wird, hieß es von Bürgern.

"Im alten Gebäude hatten wir nur eine Dusche für alle Mitarbeiter zur Verfügung und wegen der Baumängel mussten wir in den Containerbau umziehen", erklären die Straßenwärter Mike Paulick und Thomas Neumeister. Getrennte Umkleiden für Männer und Frauen werde es erst im Neubau geben.

In dem neuen Standort sollen die 30 Meißner Mitarbeiter, darunter eine Frau, einquartiert werden. Insgesamt sind bei der Straßenmeisterei im Landkreis 100 Beschäftigte tätig. An der Großenhainer Straße in Meißen sollen zehn Fahrzeuge eine Waschanlage, eine Werkstatt und ein Sanitärtrakt untergebracht werden. Zudem sind Lagerhallen für Schilder und Streugut geplant. Der alte Standort soll vom Kreis an die Stadt Meißen verkauft und begrünt werden.

Stephan Klingbeil

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