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360 Einsatzkräfte aus Tschechien und Deutschland üben den koordinierten Katastropheneinsatz

360 Einsatzkräfte aus Tschechien und Deutschland üben den koordinierten Katastropheneinsatz

Bad Schandau war am Sonnabend Schauplatz einer grenzübergreifenden Katastrophen-Übung mit deutschen und tschechischen Einsatzkräften. 360 Retter waren zu Wasser und zu Lande an dem Einsatz beteiligt.

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Wasserwacht im Einsatz: Neben zwei Unfällen mit mehreren beteiligten Fahrzeugen wurde auch die Evakuierung einer Elbfähre geübt.

Quelle: Marko Förster

Bad Schandau. Um 10 Uhr heulten die ersten Sirenen auf. Ein Großaufgebot der Feuerwehr fuhr Richtung B 172 zur Brückenschleife unweit des Nationalpark-Bahnhofs Bad Schandau. Ein Auto und ein Zug waren an einem unbeschrankten Bahnübergang zusammengestoßen. Sieben Personen wurden verletzt und zum Teil im Auto eingeklemmt. Wenig später krachte es noch einmal. Es kam zu einer Massenkarambolage, an der vier Pkws sowie eine Fußgängergruppe beteiligt waren. Ein Pkw lag auf der Seite, ein anderer fing Feuer. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Katastrophenschutz hatten mit den insgesamt 19 verletzten Personen alle Hände voll zu. Sie mussten schreiende Menschen aus Wracks befreien, Verletzte in Sicherheit bringen und erste Hilfe leisten.

Nur eine Stunde später gab es den nächsten Unfall. Auf einer Fähre war es im Maschinenraum zu einer Verpuffung gekommen und hatte das Schiff mit 30 Passagieren an Bord manövrierunfähig gemacht. Die Wasserrettungsgruppe des Katastrophenschutzes, ein tschechisches Feuerwehrboot und mehrere Boote der Wasserschutzpolizei eilten zum Einsatzort. Sie bekämpften das Feuer, brachten die Verletzten ans Ufer und versorgten sie in Zelten. THW und Feuerwehrleute bauten währenddessen unterhalb der Unglücksstelle eine Ölsperre auf.

Hauptziel der Übung sei es gewesen, so Kreisbrandmeister Karsten Neumann, das Zusammenspiel aller Kräfte der Gefahrenabwehr bei einem komplexen Einsatz zu testen. Das ist gelungen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.05.2014

Marko Förster und Hauke Heuer

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