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3. Liga: HC Rödertal schlägt auch Frankfurt - Pirna verliert erneut

3. Liga: HC Rödertal schlägt auch Frankfurt - Pirna verliert erneut

Dusan Milicevic traf fast mit Schlusspfiff ins gegnerische Tor, aber das war nur noch Ergebniskosmetik. Denn die Drittliga-Handballer vom ESV Lok Pirna verloren am Ende das Heimspiel gegen die DJK Rimpar Wölfe mit 22:26 (8:10) und kassierten damit im achten Spiel die fünfte Niederlage.

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Kein Durchkommen für Nils Jürschke (am Ball): Gegen den Spitzenreiter Rimpar musste Pirna die fünfte Niederlage im achten Saisonspiel einstecken. Dabei war der Gegner keinesfalls übermächtig, doch die Lok tut sich seit dem personellen Umbruch schwer.

Quelle: Marko Förster

Pirna/Radeberg . Von Astrid Hofmann

Pirna/Radeberg (DNN). Dusan Milicevic traf fast mit Schlusspfiff ins gegnerische Tor, aber das war nur noch Ergebniskosmetik. Denn die Drittliga-Handballer vom ESV Lok Pirna verloren am Ende das Heimspiel gegen die DJK Rimpar Wölfe mit 22:26 (8:10) und kassierten damit im achten Spiel die fünfte Niederlage. Während die Wölfe damit die Tabellenführung übernahmen, bleiben die Lok-Männer mit nur einem Saisonsieg weiter im Tabellenkeller hängen.

Zu Beginn wirkten die Gäste keinesfalls überlegen, zeigten sogar einige Schwächen im Angriff. Doch die Pirnaer konnten diese Geschenke nicht nutzen. Im Gegenteil, sie leisteten sich selbst viele technische Fehler und lagen zur Halbzeit mit zwei Toren zurück. Nach dem Pausentee blieb das Geschehen noch bis zur 42. Minute (15:15) ausgeglichen. Danach aber schalteten sie einen Gang nach oben, trafen dreimal in Folge und setzten sich auf 18:15 ab. Diesen Vorteil gaben die Wölfe nicht mehr aus der Hand. Kämpferisch gaben die Lok-Männer sicher alles, aber im kleinen Kader ruht die Verantwortung wohl auf zu wenigen Schultern. Dusan Milicevic war mit zehn Toren einmal mehr erfolgreichster Werfer der Lok-Mannschaft.

Lok-Tore: Milicevic 10/4, Boucek 5, Havlat 4, Martinc 2, Schneider 1.

Die Rödertalbienen schweben ebenfalls in der dritten Liga weiter auf der Erfolgswelle. Das Team von Trainerin Egle Kalinauskaite setzte sich auch beim Juniorteam des Frankfurter HC mit 38:25 (16:10) durch und landete damit den fünften Sieg im fünften Spiel. Zu Beginn der Partie gerieten die Bienen zwar mit 3:4 in Rückstand, doch schon bis zur 15. Minute hatten sie den Spieß umgedreht und lagen mit 10:4 in Front.

Allein viermal traf Jurgita Markeviciute vom Siebenmeterpunkt. Aber auch Paula Förster, die 2010 von Frankfurt ins Rödertal gewechselt war, fühlte sich in ihrer ehemaligen Heimhalle pudelwohl und bot eine starke Leistung. Bis zur Halbzeit blieb es beim Plus von sechs Toren. Auch nach der Pause arbeiteten die Sächsinnen weiter konzentriert, erhöhten den Vorsprung bis zur 46. Minute auf 29:15. Obwohl die jungen Gastgeberinnen nie aufsteckten, ließen die Rödertalbienen bis zum Schluss nichts mehr anbrennen.

Trainerin Egle Kalinauskaite nutzte die Gelegenheit zudem, allen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Dabei konnte vor allem Susi Schulz im Tor überzeugen. Trotz des überlegenen Sieges meinte Egle Kalinauskaite nach dem Duell der beiden Aufsteiger: "Die Frankfurterinnen waren ein anspruchsvoller Gegner, sie werden sicher nichts mit dem Abstieg zu tun haben."

Rödertal-Tore: Markeviciute 11/8, Förster 6, Beckert, Stiskall je 4, Kalasauskaite 4/1, Alesiunaite, Stöhr, Hultsch, Hellmann je 2, Nepolsky 1.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.10.2012

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