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3,8 Millionen Euro für Naundorfer Schulanbau: Erweiterung war schon vor über 100 Jahren geplant

3,8 Millionen Euro für Naundorfer Schulanbau: Erweiterung war schon vor über 100 Jahren geplant

Die Grundschule in Radebeul-Naundorf wird nicht nur saniert, sondern erhält auch einen neuen Anbau. Der Grundstein dafür ist gestern auf dem Areal an der Bertheltstraße gelegt worden.

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OB Bert Wendsche (parteilos), Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU, v.l.) und Schulleiterin Gabriele Werner legen mit Kindern den Grundstein für den Anbau.

Quelle: Stephan Klingbeil

Bis zum Frühjahr 2015 sollen die dortigen Bauarbeiten fertig gestellt sein. Den Baulärm nehmen nicht nur Lehrer und Eltern, sondern auch Schüler in Kauf. Denn die Zahl der Kinder an der denkmalgeschützten Einrichtung hat sich seit 1993 nahezu verdoppelt. Ab September werden dort 160 Mädchen und Jungen unterrichtet. Statt einst nur einer Klasse je Stufe, gibt es längst schon zwei pro Jahrgang. Das alte Schulhaus bot somit zu wenig Platz.

"Der neue Erweiterungsbau kommt zur richtigen Zeit, endlich hat die Enge eine Ende", freut sich Schulleiterin Gabriele Werner. Seit Jahren schon hatten sich die Naundorfer stark gemacht für einen Anbau. Sie machten bei Stadtratstreffen ihrem Ärger Luft.

Legendär war der "Brandbrief" mit den vehementen Forderungen, den die Naundorfer zum Dorf- und Schulfest 2009 an ihren politischen Vertreter, Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) überreicht hatten. Daran erinnert sich der Abgeordnete noch immer: "Es gibt nur ganz wenige Orte mit ihren Bewohnern, die so stark mit ihrer Schule verbunden sind, wie Naundorf."

Die Fördermittel von Freistaat und EU über 1,6 Millionen Euro seien gut angelegt. Außerdem sei der Anbau schon vor mehr als 100 Jahren geplant worden. "Dann kamen zwei Weltkriege und auch später war nie Geld da", sagt Rößler. Davon zeugt noch heute die Tatsache, dass die Südwand des 1905 errichteten Schulbaus fensterlos blieb.

Damit nicht nur der dreigeschossige Anbau fertiggestellt, sondern auch das historische Gebäude saniert werden kann, stellt die Stadt Radebeul fast 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Um den Unterricht vor Ort absichern zu können, werden ab November für zehn Monate Container für drei Klassen auf dem Schulareal aufgestellt. Sportunterricht findet weiter in der Schulturnhalle statt.

Ab 2015/16 sollen die acht Klassen den Anbau uneingeschränkt nutzen können, ebenso die Räume für Computerkurse und Werken im Erdgeschoss des sanierten Schulbaus. Die zwei anderen Geschosse dort stehen dem Hort zur Verfügung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.07.2013

Stephan Klingbeil

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