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25000 Besucher am Sonntag zum Radebeuler Winzerzug erwartet

25000 Besucher am Sonntag zum Radebeuler Winzerzug erwartet

Die Weinstadt Radebeul kommt aus dem Feiern gar nicht mehr heraus: Zum sächsischen Winzerzug, der sich am Sonntag zur Hoflößnitz hinauf winden wird, werden 25 000 Besucher erwartet - und das nur eine Woche nach dem Herbst- und Weinfest mit 50 000 Gästen.

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Beim Probesitzen: Bacchus (Mitte), seit 2011 gespielt vom Schlossermeister Jörg Riedrich, in Begleitung der Bacchantin Luise Urban und von Malte Helm (r.), der den Herbst darstellt.

Quelle: Uwe Hofmann.

2011 hat Hoflößnitz-Chef Jörg Hahn das erste Mal die Tradition des Winzerzugs wiederaufleben lassen. Damals wollte man 850 Jahre Weinbau in Sachsen so feiern, wie es für die Winzer nach vollendeter Weinlese früher üblich war. Als Vorlage dient eine Darstellung von Moritz Retzsch, die den Winzerzug des Jahres 1840 abbildet. Um die 450 Menschen in historischen Kostümen, darunter 20 Winzer und Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) nebst Gattin Sabine Flierl im historischen Gewand, werden in diesem Jahr über die sechs Kilometer lange Strecke wandern, reiten oder in der Kutsche fahren. Es ist vermutlich das letzte Mal für eine längere Zeit, dass man das Spektakel in dieser Form sieht.

Denn für 2015 kündigt Hahn ganz andere Dimensionen an. Dann sollen sich 1000 Mitwirkende zum ersten gesamtdeutschen Winzerzug auf sächsischem Boden formieren und 40 000 Besucher erfreuen. Anlass dafür gibt der 25. Jahrestag der Wiedervereinigung und die Feier des ersten sächsischen Winzerzugs vor dann 300 Jahren. Die Planungsarbeiten für dieses Großprojekt sind schon im Februar angelaufen, bisher haben alle deutschen Weinbaugebiete ihre Mitwirkung zugesagt. Die Strecke soll anders als bisher von Radebeul-West nach -Ost führen, also die gesamte Stadt verbinden. Mit Schloss Wackerbarth sei man im Gespräch, ob es Ausgangspunkt des Riesenzuges sein könnte. Anschließend werde man den Festumzug für ein paar Jahre ruhen lassen, meint Hahn. Genaueres sei noch zu entscheiden, aber er erwägt, den Zug alle fünf Jahre zu veranstalten. "Wie könnten wir uns nach 2015 noch steigern?"

Das Weinfest in der Hoflößnitz, zu dem bereits ab Freitag geladen wird, soll allerdings jedes Jahr wiederkehren. Zu ihm werden in diesem Jahr noch einmal 10 000 bis 12 000 Besucher erwartet. Für die gibt es ein kleines Programm auf einer Bühne, außerdem präsentieren zehn Winzer aus der Region rund 80 verschiedene Weine. Am Sonntag beginnt dann 11 Uhr der Winzerzug auf dem Parkplatz an der Ecke Wasastraße/Pestalozzistraße. Drei bis dreieinhalb Stunden später wird die Spitze des Zuges, zu dem auch 100 Musikanten gehören, in der Hoflößnitz erwartet. Für Schaulustige lohnt es sich, den Zug an den Landesbühnen oder am Hörnigplatz zu verfolgen. Dort wird das Geschehen kommentiert. Autofahrer sollten das Gebiet um Steinbachstraße, Pestalozzistraße, Meißner Straße und Lößnitzgrundstraße umfahren. Es ist mit Straßensperrungen bis weit in den Nachmittag hinein zu rechnen.

www.winzerzug.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.10.2014

Uwe Hofmann

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