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23. Karl-May-Fest feiert mit der Sternreiter-Parade am Sonntag seinen Höhepunkt

23. Karl-May-Fest feiert mit der Sternreiter-Parade am Sonntag seinen Höhepunkt

Mit der Übergabe der Friedenspfeife vom Winnetou der Landesbühnen Sachsen an den am weitesten gerittenen Sternreiter feierte das Radebeuler Karl-May-Fest am Sonntagmittag seinen Höhepunkt.

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Quelle: Julia Vollmer

Hunderte Reiter, Vereine und Line-Dancer waren zur traditionellen Sternreiter-Parade an den Haltepunkt Weißes Ross gekommen. Unter dem Motto „Indian Spirit“ widmeten sich die Karl-May-Festtage in diesem Jahr den unterschiedlichen Facetten der indianischen Spiritualität.

Mit Gesängen, Ritualen, Spielen und Geschichten verehren die indianischen Völker Mutter Erde und jenen Geist, der alle Dinge auf Erden vereint. Vertreter der Oneida Indian Nation präsentierten bei Pow Wow ihre traditionellen Tänze und Geschichten und vermitteln so einen Einblick in ihre Kultur. Auch bei den indianischen Filmnächten am Freitag und Samstag wurde das Thema der Spiritualität aufgegriffen. Doch natürlich durften auch Abenteuer und Spannung für die Kinder nicht fehlen.

In zahlreichen Westerncamps erwacht der Wilde Westen wieder zum Leben. Für die Kinder gab es Westernspiele, Kletterabenteuer, Eselreiten, Goldschürfen und Lagerfeuer.

Mehr als 30 000 Besucher waren nach Radebeul gekommen an dem Fest-Wochenende. „Die Bilanz ist besser als im letzten Jahr“, sagte Sprecherin Ina Dorn. Auch der Streit um die Herausgabe eines Häuptlingsskalps aus dem Depot des Karl-May-Museums war Thema. Bei einem Treffen beschlossen Vertreter nordamerikanischer Indianerstämme und des Museums, nun die genaue Herkunft des Exponats gemeinsam zu prüfen. „Wenn sich herausstellt, dass die Ansprüche begründet und berechtigt sind, wird es auch zur Herausgabe kommen“, sagte Dorn. Das Museum hatte die Forderung der Chippewa nach dem Skalp, der sich seit über 80 Jahren in seinem Besitz befindet, wegen unklarer Provenienz bisher abgelehnt.

jv

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