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2013 feiert Brockwitz 1000-Jähriges, die Villa Teresa ihre Namensgeberin

2013 feiert Brockwitz 1000-Jähriges, die Villa Teresa ihre Namensgeberin

Mit einem leichten Plus rechnet die Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land Coswig im kommenden Jahr. Zudem gehen die Betreiber der städtischen Kultureinrichtungen Börse, Villa Teresa, Museum Karrasburg und Stadtbibliothek davon aus, dass 2013 Umsätze von rund zwei Millionen Euro erwarten werden können.

Coswig.

Von Stephan Klingbeil

Auch würde eine ausgeglichene Bilanz erwartet. Dies teilte Villa-Leiterin Christiane Matthé gestern im Stadtrat mit, wo sie den Wirtschaftsplan für 2013 vorstellte.

Die Villa-Leiterin hofft zudem auf extra Fördermittel für das kommende Jahr. Denn vom 7. bis 16. Juni wird im Stadtteil Brockwitz 1000-jähriges Bestehen gefeiert. Das Tanz- und Stadtfest von Coswig pausiert ein Jahr. Doch für die Kulturbetriebsgesellschaft steht 2013 noch ein weiteres Jubiläum an. In der Villa Teresa steht das Jahr ganz im Zeichen ihrer Namensgeberin, der Pianistin und Komponistin Teresa Carreño. Die 1917 in New York verstorbene Künstlerin wurde vor 160 Jahren in Venezuela geboren. Das runde Jubiläum bietet Anlass, dem Publikum der Villa zahlreiche Werke der zu ihrer Zeit weltberühmten Pianistin zu zeigen.

"Sie hat nicht viel Kammermusik komponiert, aber was sie komponiert hat, soll auch hier aufgeführt werden", sagt Christiane Matthé. Den vorläufigen Höhepunkt dieses Jubiläums bildet zum Abschluss des ersten Halbjahres zudem eine Venezolanische Nacht am 28. Juni.

Das Cuarteto Arriaga mit renommierten Musikern aus Spanien, Argentinien und Frankreich tritt dann im Park des seit dem Jahr 2000 schrittweise sanierten Anwesens an der Kötitzer Straße auf. Es spielt das "Streichquartett h-Moll". Passend zum Abend stammt das Stück von der Carreño. Von der Südamerikanerin heißt es, dass ihr der Komponist Franz Liszt in deren Kindertagen schon ein außerordentliches Talent bescheinigt haben soll. Die Venezolanerin lebte von 1891 bis 1896 in Coswig. Mit ihrem Mann Eugen d'Albert zog sie 1881 in die 18 Jahre zuvor von Theodor Kessler im Stil der Dresdner Schule errichtete Villa ein. Das Anwesen trägt fortan den Namen der Pianistin aus Venezuela, deren Ehe mit dem Komponisten und Pianisten d'Albert schon 1895 geschieden wurde.

Die Villa blieb jedoch bis heute. Und auch dieses Jahr lockte sie 3000 Besucher zu Lesungen, Konzerten, Gesprächen. Ferner ist die Villa als Trauort beliebt. 88 Paare gaben sich das Ja-Wort. 2011 sind es 70 Hochzeiten gewesen. "Wir sind sehr zufrieden", sagt Christiane Matthé. Im ersten Halbjahr 2013 sind neue kulturelle Höhepunkte geplant. Davon zeugt das heute frisch gedruckte Programmheft. Neben Buchlesungen, der Aufführung "Liebe verhasste Mutter" und viel versprechenden Kammerkonzerten ist in der Villa auch die Fortsetzung der Reihe "Musikalische Begegnungen" geplant. Den Auftakt macht am 3. Februar die Schauspielerin Thekla Carola Wied. Sie will aus Werken Stefan Zweigs lesen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.12.2012

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