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17-Geschosser in Flammen: Frau kommt bei Hochhausbrand in Pirna ums Leben

17-Geschosser in Flammen: Frau kommt bei Hochhausbrand in Pirna ums Leben

Für eine Bewohnerin des Hochhauses „Pfaffenstein" auf dem Sonnenstein in Pirna kam am Montagabend jede Hilfe zu spät. Die Frau kam bei einem Feuer in ihrer Wohnung im 17. Geschoss ums Leben.

Gegen 18.20 Uhr ging bei der Feuerwache der Notruf ein. Sofort rückten alle Einsatzwagen der Pirnaer Wehr und zwei Einsatzwagen aus Heidenau mit 51 Mann Besatzung zur Remscheider Straße 2a aus.

Als die Feuerwehr eintraf, schlugen bereits die Flammen aus den Fenstern der Wohnung. Die Kameraden evakuierten sofort die 17. und die darunter liegenden Etagen. Zum Teil verließen die Bewohner über die Feuertreppe das Haus. Die Feuerwehr konnte aber nicht mehr verhindern, dass die Wohnung völlig ausbrannte.

Gemietet hatte die Zwei-Raum-Wohnung nach Angaben der Städtischen Wohnungsgesellschaft Pirna eine 50- bzw. 51-jährige Frau. Die Polizei wollte unterdessen nicht bestätigen, dass es sich bei der aufgefundenen verbrannten Leiche tatsächlich um die Wohnungsinhaberin handelt. Es sei eine Obduktion angeordnet worden. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Der Sachschaden wurde zunächst auf 250 000 Euro beziffert.

Bis auf die Brandwohnung seien alle anderen Wohnungen - das Haus verfügt insgesamt über 202 - bewohnbar, versicherte WGP-Sprecher Sören Sander. Die Feuerwehr habe noch in der Nacht nach und nach alle Etagen wieder freigegeben, so dass die Mieter bis 22 Uhr wieder in ihr Zuhause zurückkehren konnten. Lediglich der Mieter der Wohnung, die sich unmittelbar neben der Brandwohung befindet, habe die Nacht woanders verbracht, konnte aber nach Angaben der WGP inzwischen ebenfalls zurückkehren.

"Das Hochhaus ist in den 90er Jahren saniert worden", erläuterte Sander. Die brandschutztechnischen Maßnahmen wie der Einbau von Brandschutztüren hätten sich in diesem Fall wieder von Vorteil erwiesen. Da das Feuer über die Fenster auch auf das Dach des Hauses übergegriffen hat, wurden nach einer Notsicherung noch in der Brandnacht dann am Dienstag Dachdecker aktiv. Auch die elektrische Anlage des Hauses sei funktionstüchtig, hieß es von der WGP.

S.K./cat.

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