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137 Sportler nahmen in der Einzelwertung des Pirnaer Citylaufs die Beine in die Hand

Ein Weißrusse hängt alle ab 137 Sportler nahmen in der Einzelwertung des Pirnaer Citylaufs die Beine in die Hand

Beim zwölften WGP-Citylauf in Pirna hat der Weißrusse Ilja Michailowitsch Slawinski eine neue Bestzeit auf der Runde erzielt. Bei der Laufveranstaltung, ist der Zuspruch ungebrochen.

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Der Weißrusse Ilja Slawinski und die Dresdnerin Annett Finger sind die strahlenden Sieger des diesjährigen Pirnaer Citylaufs.

Quelle: Daniel Förster

Pirna. Beim zwölften WGP-Citylauf in Pirna hat der Weißrusse Ilja Michailowitsch Slawinski eine neue Bestzeit auf der Runde erzielt. Bei der Laufveranstaltung, die der Kreissportbund (KSB) Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit Unterstützung der Städtischen Wohnungsgesellschaft Pirna (WGP) austrägt, ist der Zuspruch ungebrochen. "Im Fackelschein durch die Nacht" führte ein Rundkurs die Läufer durch die mit Fackeln beleuchteten Gassen und Straßen der historischen Altstadt. In zwei Wertungen, einem Einzellauf über acht Runden zu je 1500 Meter und einem Staffellauf über zehnmal rund 1500 Meter mit jeweils zehn Läufern (mit mindestens fünf unterschiedlichen Personen) in den Klassifizierungen "Schulen" (Oberschulen/ Gymnasien), "Sportvereine" und "Fun-Teams" (Vereine, Gremien, Unternehmen, Gruppen) wurden auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, dem Start und Ziel, die diesjährigen Sieger gesucht. 137 Sportler gingen beim Einzellauf an den Start. Außerdem waren 42 Staffeln unterwegs. Schnellster Einzelläufer war zum dritten Mal Ilja Michailowitsch Slawinski aus dem weißrussischen Bragin.

Der 31-jährige mit der Startnummer 224 jubelte nach 0:34:58 Stunden nicht nur über seinen Sieg. Denn er hatte auf der 12-Kilometer-Strecke - wenn auch ungewollt - eine neue Bestzeit aufgestellt. "Ich habe überhaupt nicht auf die Uhr geschaut. Ich wollte einfach nur gewinnen", sagt der Leistungssportler. Immerhin verbesserte er die Rekordzeit des Vorjahresiegers Sascha Podolski um 29 Sekunden. Podolski, der 2013 im Regen den Rekord in 0:35:27 Stunden aufgestellt hatte, war in diesem Jahr nicht dabei. Nach Knieproblemen will der heute 28-Jährige seine aktive Lauf-Karriere beenden, sagen seine Sportkollegen.

Slawinski, der bereits 2010 und 2011 den Citylauf gewonnen hatte, fühlte sich am Start nicht unbedingt als Favorit. "Ich bin nach meinem letzten Lauf in Pirna auch älter geworden und es standen noch viele andere starke Läufer am Start", erklärte der Weißrusse. Zweiter hinter ihm wurde sein Teampartner Maxim Juschenschko (25) vor André Fischer (28) vom TSV Dresden, der im Vorjahr Zweiter geworden war.

Für Ilja Slawinski war der Pirnaer Citylauf wiederholt ein außergewöhnliches Erlebnis. Es sei der einzige Lauf, den er kennt, der im Finstern stattfindet. Und das habe auch seinen Reiz. "Dadurch, dass er abends ausgetragen wird, stehen viele Leute an der Strecke und die sorgen für gute Stimmung. Tagsüber gehen die Leute ja sonst arbeiten. Aber auch die mit Fackeln beleuchteten Straßen geben dem Lauf ein eigenes Flair." Aber im Dunkeln müsse er auch enorm aufpassen. "Die Strecke durch die Stadt hat viele Stellen, wo es scharf um die Ecke geht. Vor allem im Regen schwingt Angst mit, zu stürzen."

Bei den Frauen gewann in 0:40:05 Stunden die Dresdnerin Annett Finger, die im Trikot der TSG Glauchau ihre Runden lief. Die 34-Jährige war nach 2012 und 2010 ebenfalls das dritte Mal dabei und gewann jedes Mal. Sie verwies die Dresdnerin Christin Marx (51) vom TSV Dresden (0:43:56 Stunden) und die Dresdnerin Annett Völlmar (47) auf die Plätze (0:45:32 Stunden). Auch Annett Finger freute sich: "Es macht Spaß in Pirna zu laufen. Für mich war der Lauf eine prima Trainingsvorbereitung ohne großen Reiseaufwand auf den Dresden Marathon am 18. Oktober."

Das schnellste Team der Sportvereine war die Sportschule Bragin (0:41:29 Stunden) vor dem LSV Pirna/DSC sowie dem Citylauf-Verein. Bei den Fun-Teams erreichte das Team "Geldhaie" (0:54:09 Stunden) zuerst das Ziel vor der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda und dem SOE-Team. Bei den Schulen waren die "Herder-Runners" vom Herder-Gymnasium Pirna-Copitz (0:49:49 Stunden) am schnellsten - vor dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna und der Evangelischen Mittelschule Pirna. Die Wertung des Laufes erfolgte in Altersklassen nach den Bestimmungen des Leichtathletikverbandes. Die Gesamtsieger und Staffelsieger in den jeweiligen Klassen der Plätze 1 bis 3 erhielten einen Pokal und eine Siegprämie.

Daniel Förster

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