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120 Kilo Sowjet-Munition in der Königsbrücker Heide gesprengt

120 Kilo Sowjet-Munition in der Königsbrücker Heide gesprengt

Königsbrück. Für Königsbrücker eigentlich nichts Neues und doch immer wieder Aufsehen erregend: die  Sprengung von Munition auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Königsbrücker Heide.

Gestern war es mal wieder so weit. Im Auftrag der Naturschutzgebietsverwaltung rückte der Kampfmittelbeseitigungsdienst an, um Geschosse und Projektile unschädlich zu machen.

Bei der gefundenen Munition handelte es sich um  Altlasten aus der Sowjetzeit. Um 11 Uhr am Vormittag wurden circa drei bis vier Kilometer von der Stadt entfernt zwei 50 Kilogramm schwere Fliegerbomben, elf Granaten, eine Mine sowie eine Panzerabwehrgranate gesprengt. „Die Vernichtung der Munition erfolgte im Rahmen einer Sprengaktion mit vier Detonationen“, erklärte Jürgen Scherf, Sprecher des Polizeiverwaltungsamtes. Die Munition habe vor Ort gesprengt werden müssen, da sie aus Sicherheitsgründen nicht abtransportiert werden konnte. Circa ein bis zwei Mal im Jahr wird eine solche Vorort-Sprengaktion nach Angaben von Dirk Synatschke von der Naturparkverwaltung notwendig.

Überdies sei der Kampfmittelräumdienst ganzjährig dort im Einsatz,wo Flächen für Bauprojekte erschlossen werden. Zwei Panzerregimenter sowie weitere Einheiten der Sowjetarmee hatten den bereits in der Kaiserzeit angelegten und auch von der Wehrmacht genutzten Übungsplatz extensiv genutzt. Weite Teile des mehr als 70 Quadratkilometer großen Areals sind deshalb bis heute für die Öffentlichkeit gesperrt. „Die Kampfmittelbelastung werden wir niemals völlig auflösen können“, so Dirk Synatschke.

Jane Jannke

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