Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
1,4 Millionen Eurofür RadebeulerSportstätten: Ergänzungsbau für Lößnitzstadion geplant

1,4 Millionen Eurofür RadebeulerSportstätten: Ergänzungsbau für Lößnitzstadion geplant

Für den Bau und die Sanierung von Radebeuler Sportstätten stehen in den kommenden drei Jahren fast 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt aus Mitteln des städtischen Eigenbetriebs Stadtbäder und Freizeitanlagen Radebeul.

Dieser hat sich von seinen wirtschaftlichen Problemen vor über zehn Jahren erholt. Er konnte 2012 trotz Investitionen von mehr als 600 000 Euro erneut einen - wenn auch nur schmalen Jahresgewinn - in Höhe von 31 000 Euro einfahren.

Wie die fast 1,4 Millionen Euro bis 2016 verbaut werden könnten, soll noch im Herbst entschieden werden. Es gebe Bedarf an vielen Stätten. Deshalb hat der Stadtrat gestern Abend beschlossen, die 2010/11 erstellte Prioritätenliste für die Anlagen des Eigenbetriebs zu erneuern.

Die zwei dringendsten Bauvorhaben der damals festgelegten Prioritätenliste sind bereits fertiggestellt. Dabei handelt es sich zum einen um den neuen Kunstrasenplatz im Lößnitzstadion. Zum anderen lockt das Bilzbad seit 2012 Besucher mit einem rund 1,3 Millionen Euro teurem neuen Becken für Nichtschwimmer. Der Eigenbetrieb gab für dieses städtische Neubauprojekt mehr als 560 000 Euro dazu.

Obwohl die neue Liste mit dringenden Vorhaben noch nicht fertig ist, gelten laut Oberbürgermeister Bert Wendsche (parteilos) zwei Projekte als Favoriten. Sie könnten bis 2016 umgesetzt werden. Dies ist ein Ergänzungsbau für das Lößnitzstadion mit Sanitärtrakt und Umkleiden. Vor allem aber müsse die Fensterfront der Kroko-Fit-Schwimmhalle. erneuert werden. Für die Fitnessgeräte dort gelte dies nicht. Laut dem Eigenbetriebsleiter Bernd Willomitzer werden alte Geräte in dem Sport- und Freizeitzentrum Kroko-Fit schrittweise gegen neue ausgetauscht.

Den DNN sagte Willomitzer, dass eine neue Bowlingbahn ebenso auf der Liste stehen sollte. Gegen den im Sommer auftretenden Hitzestau im Kroko-Fit müsste außerdem etwas getan werden. Alle vier Vorhaben seien aber finanziell wohl nicht zu stemmen. Für den lange diskutierten Neubau einer Sportanlage südlich des Lößnitzstadions mit einer Dreifeld- und einer Schwimmhalle sowie mit einem weiterem Stadion gelte dies erst recht. Ohne Fördermittel bleibe das Vorhaben Utopie, so Willomitzer, der auch Chef der Stadtbäder und Freizeitanlagen Radebeul GmbH (SBF) ist.

Dieses städtische Unternehmen wurde 2004 aus wirtschaftlichen Überlegungen gegründet. Während die Sportstätten im Besitz des Eigenbetriebs blieben, läuft das Tagesgeschäft über die SBF. Über die Firma werden auch die Mitarbeiter des Sportstättenbetriebs beschäftigt. Die Kommunalaufsicht regte nun an, diese Trennung aufzuheben. Daher stimmte der Stadtrat dafür, dass jetzt geprüft wird, ob sich inzwischen die Auflösung des Eigenbetriebs für Radebeul lohne. Die Investitionen wären davon nicht betroffen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.07.2013

Stephan Klingbeil

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr