Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Auch fremde Tiere im Notfall am besten zum Tierarzt bringen

Tiere Auch fremde Tiere im Notfall am besten zum Tierarzt bringen

Auch fremden verletzten Tieren soll geholfen werden. Die beste Unterstützung ist der schnellstmögliche Tierarztbesuch. Aber Achtung: Die Rechnung könnte auf die eigenen Kosten gehen.

Voriger Artikel
Mit jungen Frettchen muss man viel spielen
Nächster Artikel
Hunde sollten nicht zu lange auf Asphalt laufen

Auch fremde verletzte Tiere sollten zum Tierarzt gebracht werden.

Quelle: Kai Remmers

Berlin. Wer ein verletztes Tier findet, ist oft etwas ratlos. Man kann und sollte aber helfen, so gut es geht, sagt Ursula Bauer vom Verein Aktion Tier. Ist das Leben eines Tieres akut bedroht, dürfe man normalerweise die Feuerwehr rufen.

Beispielsweise sei ein im Winter auf einem Weiher festgefrorener Schwan ein Fall für die Feuerwehr, weil das Tier mit Sicherheit sterben würde, erklärt Bauer. "Aber wegen eines angefahrenen Hundes, den man selbst leicht einsammeln und zum Tierarzt bringen kann, wird die Feuerwehr nicht ausrücken."

Wer helfen will, sollte das Tier in solchen Fällen so schnell wie möglich selbst zum Tierarzt bringen. "Man sollte das verletzte Tier in ein Handtuch oder eine Decke wickeln und dann vorsichtig im Auto verstauen." Verletzte kleine Wildtiere wie Vögel oder Igel transportiert man am besten in einem kleinen Pappkarton. Damit das Tier darin nicht hin und her rutscht, polstern Helfer ihn idealerweise mit einem Handtuch oder Toilettenpapier.

Aber: Wenn nicht klar ist, wer die Rechnung bezahlt, kann der Tierarzt die Behandlung verweigern. "Der Helfer muss folglich damit rechnen, dass er für die Notbehandlung bezahlen muss", erklärt Bauer. Ist der Patient ein Haustier mit Mikrochip, kann darüber der Halter gefunden und informiert werden. "In der Regel sind die Besitzer froh, dass man sich um das verletzte Tier gekümmert hat, und bezahlen die Tierarztrechnung." Bei verletzten Wildtieren sei es wichtig, eine spezialisierte Klinik anzufahren. Einige solcher Kliniken behandeln Wildtiere auch kostenfrei. Außerdem gibt es in einigen Großstädten einen Tiernotruf.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Tipps für Tierfreunde
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr