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Therapeutische Wirkung: Tiere streicheln baut Stress ab

Tiere Therapeutische Wirkung: Tiere streicheln baut Stress ab

Viele Tiere genießen es, wenn sie gestreichelt werden. Doch nicht nur für sie erhöht sich damit das Wohlbefinden. Auch Menschen verschafft es Entspannung, wenn sie jemandem das Fell kraulen.

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Eine Streicheleinheit für den Hund tut auch dem Menschen gut. Es hilft ihm, Stress abzubauen.

Quelle: Monique Wüstenhagen

München. Viele Tierhalter haben eine enge emotionale Bindung zu ihrem Vierbeiner. Das ist auch gut so: Streicheln und Kuscheln kann dabei helfen, Stress abzubauen und sich zu entspannen.

Auch wer kein Tier hat, kann sich beispielsweise beim Streicheln eines fremden Hundes entspannen. Voraussetzung ist, dass man die Tierart grundsätzlich mag, erklärt Andrea Beetz, Diplom-Psychologin und Dozentin zur Mensch-Tier-Beziehung an der Uni Rostock.

Je enger die Beziehung zum Tier, desto mehr wirkt sich das gemeinsame Kuscheln aus, egal ob Hund, Katze oder Kaninchen. Auch beim Tier wird das so genannte Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet. Fünf Minuten reichen dafür schon aus, sagt Beetz in der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe August 2016).

dpa

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