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Reptilien-Haltung in Mietwohnungen

ANZEIGE Reptilien-Haltung in Mietwohnungen

  Tierhaltung in Mietwohnungen ist immer ein umstrittenes Thema. Dabei geht es oft um die Frage nach der Möglichkeit der artgerechten Haltung und die Erlaubnis des Vermieters der Mietwohnung.

Speziell die Reptilien-Haltung bedarf besonderer Aufmerksamkeit des Tierhalters, denn nicht überall sind diese Tiere gleichermaßen erwünscht.

Missverständnisse vermeiden: mit dem Vermieter sprechen

Reptilien gehören zu den exotischen Tierarten und müssen vor Mietbeginn unbedingt angesprochen werden. Es empfiehlt sich, sich die Erlaubnis der Tierhaltung von Reptilien schriftlich mit einer Unterschrift des Vermieters genehmigen zu lassen, um Missverständnissen vorbeugen zu können. Zumindest ist es zumeist erlaubt, Terrarientiere in einer Mietwohnung zu halten, dessen Größe nicht unangemessen ist. Allerdings muss hier unbedingt Rücksicht auf die Tierart genommen werden. Eine Riesenschlange kann nicht aufgrund zu hohem Platzbedarf in ein Mietwohnung entsprechend kleines Terrarium zu setzen. Dieses gilt als Tierquälerei und ist rechtswidrig. Allerdings sollten auch nicht ganze Räume der Wohnung als Terrarium umfunktioniert werden.

Artenschutz: regionale Unterschiede beachten

Auch der Artenschutz muss im Auge behalten werden. Es gibt von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Regelungen, welche Tierarten als gefährdet oder bedroht eingestuft werden. Somit kann es passieren, dass ein Reptilienhalter durch den Umzug in ein anderes Bundesland vor einer großen Schranke bezüglich seiner Tiere steht. Entsprechende "Rote Listen" sind im Internet zu finden. Wie oben erwähnt muss sich jeder potentieller Reptilienhalter im Voraus über die Wunschtiere informieren.

Artgerechte Tierhaltung mit Beratung vom Fachmann

Ein sehr wichtiger Aspekt ist die Hygiene im Terrarium. Dazu gilt es einiges zu beachten, was schon damit anfängt, dass die zukünftigen Terrarienbewohner keine Parasiten, Pilze, Bakterien oder Viren mitbringen. Diese Maßnahme ist also eine vorbeugende zum Schutz des eigenen Terrariums. Besonders wichtig ist dieses, wenn schon eigene Tiere das Terrarium bewohnen. Auch das Terrarium-Zubehör kann ein Wirt von Bakterien sein. Deshalb ist es wichtig, nicht nur auf die Tiere Acht zu geben, sondern auch das Zubehör für das Terrarium muss immer mal wieder überprüft werden. Die grundlegende Regel zur Beachtung der Terrarienhygiene ist die, dass Futterreste und Ausscheidungen immer schnellstmöglich aus dem Terrarium entfernt werden. Eine einwandfreie Hygiene der Einrichtungsgegenstände ist vor allem durch das Desinfizieren gewährleistet. Hierbei empfiehlt es sich, hitzeresistentes Terrarium-Zubehör in den Backofen zu geben.

Bei der Gestaltung des Terrariums ist neben den individuellen Bedürfnissen der Tierart natürlich eigene Kreativität gefragt. Grundsätzlich gilt aber, dass sich die Tiere in einem Terrarium, welches deren Lebensraum sehr entspricht natürlicher verhält, als in einem weniger natürlichen. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte auf Pflanzen aus Terrarienfachgeschäften zurückgegriffen werden, denn andernfalls kann es passieren, dass die Pflanzen giftigen Dünger enthalten.

 

Über den Platzbedarf sollte der Terrarianer sich vor der Anschaffung der Tiere unbedingt Gedanken gemacht werden, denn für eine artgerechte Haltung ist der Platz das Wichtigste. Zudem sollte in dem Terrarium eine ausreichende Belüftung, bzw. Luftzirkulation unbedingt gewährleistet sein. Dieses ist ebenfalls in einem Fachgeschäft zusammen mit einem Fachmann abzuklären.

Es gibt zudem Reptilien, welche eher als Anfängerreptilien geeignet sind, als andere. Unter den Exoten gibt es einige Tierarten, die Erfahrungen von Reptilienbesitzern fordern und bei falscher Behandlung eingehen würden und dem Tierbesitzer durch einen augenscheinlich extrem hohen Aufwand zur Last fallen würden. Anfängern wird geraten, sich erst einmal an kleinere Terrarienbewohner zu halten. Meistens fordern diese schon Aufmerksamkeit genug und sind zudem mindestens genauso spannend anzugucken, wie deren größere Verwandte. Gefährliche Tiere wie etwa Giftschlangen (siehe auch: http://www.seniorbook.de/themen/kategorie/sport_und_freizeit/artikel/6496/hardcore_terraristik_giftschlangen_im_terrarium) sind sowieso nur für Terraristik-Profis geeignet.

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