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ESC 2016 in Stockholm: Sechs Tipps für jeden Urlaubstyp

Tourismus ESC 2016 in Stockholm: Sechs Tipps für jeden Urlaubstyp

In Stockholm wird der Eurovision Song Contest 2016 entschieden - ein Ziel für Reisende aus ganz Europa. Dabei lohnt Schwedens Hauptstadt in der warmen Jahreszeit immer einen Besuch. Zu sehen gibt es Kultur, stilsichere Menschen, ein riesiges Schiffswrack und tausende Inseln.

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So ruhig wie in dieser Seitengasse ist es in Stockholms Altstadt fast nirgendwo - Gamla stan lockt besonders viele Touristen an. Foto: Philipp Laage

Stockholm. Stockholm trägt in diesem Jahr den

Eurovision Song Contest (ESC) aus. Die schwedische Hauptstadt hat den Besuchern des Wettbewerbs am 14. Mai - aber auch allen anderen Touristen - vieles zu bieten: Geschichte, Kultur, Lifestyle und Natur. Hier Tipps für sechs Reisetypen:

Für Einsteiger: die Altstadt

Ein guter Ausgangspunkt für die Erkundung

Stockholms und gleichzeitig ein "Must See"-Ziel ist Gamla stan, die Altstadt. Wer sich durch die obligatorischen Touristenhorden und Souvenirläden nicht stören lässt, erfreut sich an der schmucken Architektur und manchem netten Café. Für viele Touristen zum Pflichtprogramm gehört auch das Stockholmer Schloss, das wie Gamla stan auf der Insel Stadsholmen liegt.

Für Seeleute: das Vasa-Museum

1628 sank das Kriegsschiff "Vasa" bei seiner Jungfernfahrt, da hatte es gerade erst den Hafen verlassen. Mehr als 300 Jahre später wurde das Schiff geborgen - und ist heute restauriert und in voller Größe im Vasa-Museum auf der Insel Djurgården zu bestaunen. Es sieht aus wie ein altes Piratenschiff, denkt man - dabei gehörte die "Vasa" zur königlichen Flotte. Besucher des Museums erfahren viel über die Seefahrt und das Schweden des 17. Jahrhunderts. Interessant ist das nicht nur für Nautikfans und Historiker. Die Zahlen sprechen für sich: Das Vasamuseet ist das meistbesuchte Museum Skandinaviens.

Für Hipster: Södermalm

Jede Metropole hat ihr Szeneviertel, in Stockholm ist es Södermalm. Cafés, Modeläden, Designshops, teils trostlose Architektur, aber dafür die Aura hip angezogener und kreativer Menschen: Das Viertel erfüllt alle Kriterien, die für ein angesagtes Trendquartier gelten - und das schon seit einigen Jahren. Hauptschlagader Södermalms ist die Götgatan. Nahe der großen Nord-Süd-Achse, relativ nördlich, liegt die fiktive "Millennium"-Redaktion aus den Krimis von Stieg Larsson. Wer in Stockholm nach Lifestyle sucht, ist in Södermalm richtig.

Für Mondäne: Östermalm

Das Kontrastprogramm zu Södermalm: Im Bezirk Östermalm treffen sich die Reichen und Schönen zum Ausgehen und Angeben. Im Nachtleben, so wird häufig berichtet, kann man zum Beispiel Prinzessin Madeleine von Schweden begegnen. Herz des Viertels ist der zentrale Stureplan. Wer hier ausgeht, muss auf die ohnehin stattlichen Preise in Stockholm noch einmal etwas aufschlagen. Wem das wiederum zu abgehoben ist, der spaziert am Tag durch Östermalm. Besonders der Weg am Wasser entlang über den Boulevard Strandvägen nach Djurgården ist lohnenswert.

Für Naturfreunde: der Stockholmer Schärengarten

Wer in Stockholm wohnt, gibt auf die Frage, wo denn stadtnah schöne Natur zu finden sei, die folgende Antwort: in den Schären. Denn Stockholm hat das Glück, am Wasser zu liegen. Östlich des Zentrums erstrecken sich rund 30 000 Inseln, Schären und Felsen - ein Naturparadies gleich vor der Stadt. Entspannt sind Fährfahrten. Wer es aktiver mag, mietet sich ein Boot oder Kajak. Die Schären sind der Ort, an dem der Stockholm-Tourist für einen Tag der ländlichen Leichtigkeit des schwedischen Sommerlebens nachspüren kann.

Für Kinder: Gröna Lund

Wer mit Kindern nach Stockholm reist, kann das Besichtigungsprogramm mit einem Besuch im Vergnügungspark Gröna Lund auflockern. Es gibt dort Achterbahnen, wilde Fahrgeschäfts und entspannte Karussells. Der Freie-Fall-Turm bietet eine schöne Aussicht über die Stadt. Gleich gegenüber von Gröna Lund liegt das Freilichtmuseum Skansen mit Bauernhöfen, Mühle und Handwerksläden. Alternativ bietet sich noch der Themenpark Junibacken an, in dem Kinder in die Welt der Figuren aus Astrid Lindgrens Kinderbüchern eintauchen.

dpa

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