Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Reisekonzern Tui erwartet Rekordjahr für Spanien-Reisen

Tourismus Reisekonzern Tui erwartet Rekordjahr für Spanien-Reisen

Die Türkei-Buchungen bei Tui brachen nach den Terroranschlägen bis Februar um 40 Prozent ein. Viele Urlauber haben nun andere Reisepläne. Vor allem auf den Kanaren und Balearen könnte es in der Hauptsaison sehr voll werden.

Voriger Artikel
So kommt die Ski-Ausrüstung gut durch den Sommer
Nächster Artikel
Kreuzfahrt-Welt: Mikro-Brauereien und ZDF-Dreharbeiten

Der Reisekonzern Tui erwartet in diesem Jahr eine hohe Nachfrage bei Reisen nach Mallorca.

Quelle: Julian Stratenschulte

Hannover. Der weltgrößte Reisekonzern Tui sieht 2016 einem Rekordjahr für Spanien-Reisen entgegen. Das Last-Minute-Geschäft werde in diesem Sommer für Spanien ausfallen, sagte Tui-Chef Fritz Joussen der "Bild am Sonntag".

"Es werden nicht alle nach Mallorca kommen, die nach Mallorca wollen.", kündigte Joussen ebenfalls an. Nach den Anschlägen in Nordafrika habe Tui für 26 Millionen Euro zusätzliche Bettenkapazitäten in Spanien eingekauft.

Zuvor war ein Einbruch bei den Türkei-Buchungen bekanntgeworden. Im Februar hatte Joussen für das Land am Bosporus einen Buchungseinbruch um 40 Prozent gemeldet, nachdem bei einem Anschlag in Istanbul zwölf Deutsche ums Leben gekommen waren.

Im westlichen Mittelmeerraum gebe es erhebliche Zuwachsraten, sagte Joussen dem Blatt. "Die Gästezahlen für die Kanaren liegen bei unserer deutschen Gesellschaft heute rund 35 Prozent im Plus." Mit Blick auf die Balearen fügte er hinzu: "Im August wird mit ziemlicher Sicherheit nichts leer stehen." Vor allem in Spanien samt den Balearen und den Kanarischen Inseln ist Tui mit eigenen Hotels besonders stark vertreten.

Trotz des Terrors und der Anschläge werde Tui Tunesien oder Ägypten nicht aufgegeben, kündigte Joussen in dem Interview an: "Unser Robinson-Club auf Djerba bleibt geöffnet - trotz einer Auslastung von gerade mal 30 Prozent." Er gehe davon aus, dass auch die Buchungen in der Türkei mittelfristig wieder anziehen. Joussen betonte, er halte die Türkei weiterhin für attraktiv, es gebe dort auch keine Reisewarnung. Neue Zahlen für das Land nannte er aber nicht.

Trotz der jüngsten Terroranschläge hält der Tui-Chef Urlaub für vergleichsweise sicher: "Jedes einzelne Schicksal ist tragisch, jeder Tod zu viel. Aber sollen wir jetzt unser Leben komplett ändern?" Er sagte der Zeitung: "Wenn wir Lebensrisiken nüchtern und rein statistisch bewerten, ist das Gefährlichste am Urlaub die Autofahrt zum Flughafen."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Reise
Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr