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Flugzeugabsturz: Diese Airlines streichen Sinai-Flüge

Tourismus Flugzeugabsturz: Diese Airlines streichen Sinai-Flüge

Auf der Blackbox der Flugzeugkatastrophe in Ägypten ist wohl eine Explosion zu hören. Könnten unzureichende Sicherheitsmaßnahmen Schuld an der Tragödie sein? Auf dem Sinai sitzen weiter Zehntausende Urlauber fest. Viele Fluggesellschaften haben Sinai-Flüge eingestellt.

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Viele Airlines meiden den Sinai aus Angst vor Terror.

Quelle: Beno Schwinghammer

Berlin. Unfall oder Anschlag? Der Absturz des Passagierfliegers über dem Sinai ist noch nicht endgültig geklärt. Viele Fluggesellschaften streichen Flüge - hier ein Überblick.

Lufthansa: Wie die

Lufthansa mitteilte, betrifft der Flugstopp insgesamt zwei geplante Flüge der Gesellschaften

Eurowings ab Köln/Bonn und

Edelweiss ab Zürich nach Scharm el Scheich. Beide sind Mitglieder der Lufthansa-Gruppe.

Schon seit gut einer Woche umfliegen die Fluggesellschaften der Lufthansa Gruppe den Sinai. Kairo werde weiter angeflogen und sei nicht betroffen, teilte Lufthansa mit.

Air Berlin und Niki: Flugzeuge der

Air Berlin und ihrer österreichischen Tochter

Niki machen wegen des Flugzeug-Absturzes auf dem Sinai ebenfalls einen Bogen um die ägyptische Halbinsel. Es werde eine Route weiter westlich geflogen, teilte ein Sprecher mit. Die zweitgrößte deutsche Airline fliegt in Ägypten nach Hurghada und Marsa Alam.

Condor und Tuifly: Die Unternehmen

Condor und

Tuifly umfliegen die Halbinsel ebenfalls. Scharm el Scheich sei von diesen Airlines auch vorher nicht angeflogen worden, teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrsgesellschaft (BDL) in Berlin auf Anfrage mit.

Easyjet, Thomson Airways, Thomas Cook, British Airways: Die Fluggesellschaften

Easyjet,

Thomson Airways,

Thomas Cook,

British Airways haben nach eigenen Angaben ihre Flüge zu dem Flughafen gestrichen oder aufgeschoben.

Niederländische Fluggesellschaften: Diese hatten zunächst bis gestern Flüge in die ägyptische Urlaubsregion gestrichen. Auch das niederländische Außenministerium riet bis auf Weiteres von Flugreisen nach Scharm el Scheich ab.

Nach dem Start in Scharm el Scheich war am 31. Oktober der Airbus A321 der sibirischen Firma Kolavia über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. 224 Menschen kamen ums Leben. Die Unglücksursache war bisher unklar. Es ist das schwerste Unglück in der Geschichte der russischen Luftfahrt.

dpa

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