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Reiserecht
Tourismus
Wenn ein Flug sich wegen eines Vogelschlags verspätet, steht den Fluggästen keine Entschädigung zu.

Ist ein Vogelschlag ein "außergewöhnlicher Umstand"? Diese Frage hatte der Europäische Gerichtshof zu beantworten. Dort hatten Fluggäste auf eine Entschädigung geklagt, weil ihr Flieger mit einem Vogel zusammenstieß und dieser deshalb verspätet war.

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Entscheiden sich Reisende kurz vor dem Start gegen den Flug, muss ihr Gepäck wieder aussortiert werden. Dadurch kann sich der Abflug verzögern.

Es passiert immer wieder: Der Flieger kann nicht starten, weil das Gepäck eines Reisenden wieder zu entladen ist, der nun doch nicht mitfliegt. Oft kommt es dadurch zu Flugverspätungen - für die die Airline eine Entschädigung zahlen muss.

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Einige Reiseveranstalter bieten ihren Kunden einen Zug-zum-Flug-Service an. Damit machen sie sich haftbar, wenn wegen einer Bahn-Verspätung der Flug verpasst wird.

Wird die Anfahrt zum Flughafen vom Veranstalter mitorganisiert, kann das für Pauschalurlauber ein Vorteil sein. Sie ersparen sich nicht nur etwas Aufwand, unter Umständen erhalten sie bei einem verpassten Flug auch einen Ausgleich.

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In der Wildnis: Kommen Urlauber bei einem Ausflug außerhalb des vorgesehenen Reiseprogramms zu Schaden, trägt der Reiseveranstalter keine Verantwortung.

Viele Reisen lassen sich inklusive Tagesprogramm buchen. Wer sich jedoch vor Ort für einen Ausflug entscheidet, der nicht im Programm enthalten ist, kann für dabei auftretende Probleme keine Entschädigung vom Reiseveranstalter verlangen.

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United Airlines bekommt viel Kritik nach dem gewaltsamen Vorgehen gegen einen Fluggast.

Das Video schlägt gerade hohe Wellen: Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat einen Passagier gewaltsam aus der Kabine entfernen lassen, weil das Flugzeug überbucht war. Da fragen sich Fluggäste: Welche Rechte habe ich in solch einem Fall überhaupt?

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Kommen Fluggäste zu spät, ist die Fluggesellschaft nicht verpflichtet, den Check-in-Schalter wieder zu öffnen.

Wer zu spät am Check-in-Schalter erscheint, muss die Konsequenzen selbst tragen. Auch wenn nachvollziehbare Gründe für die Verspätung vorliegen, muss die Airline den Schalter nicht wieder öffnen, wie ein Gericht befand.

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Krabbensalat und Mozzarella sind dem Gericht zufolge Flüssigkeiten. Das heißt, sie dürfen in kleinen Mengen und verpackt mitgenommen werden.

An der Sicherheitskontrolle des Flughafens war Schluss für Krabbensalat, Büffelmozzarella und Heringshappen. Die Bundespolizei sortierte sie aus. Sehr zum Ärger eines Fluggastes. Er zog vor Gericht und erhielt ein überraschendes Urteil.

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Eine verstopfte Flugzeugtoilette gilt nicht als ein außergewöhnlicher Umstand.

Zu einer Flugverspätung kann es aus den unterschiedlichsten Gründen kommen. In manchen Fällen können sich Airlines auf außergewöhnliche Umstände berufen und müssen keine Entschädigung zahlen. Eine verstopfte Bordtoilette zählt allerdings nicht dazu.

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Wenn der Koffer nach der Anreise per Flieger problemlos an Bord des Kreuzfahrtschiffes geht, können Urlauber beruhigt sein. Ärgerlich ist, wenn sich das Gepäck verspätet.

Am Flughafen gelandet und bereit für die Kreuzfahrt - doch das Gepäck ist verspätet. Das ist mehr als ärgerlich. Wer seine Seereise als Pauschalpaket mit Flug gebucht hat, ist in diesem Moment im Vorteil.

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Da ein Mann im Urlaub seinen Tauchschein nicht machen konnte, wollte er den Reisepreis mindern. Doch das Gericht lehnte das ab.

"Die Tauchbasis ist definitiv auf, so dass ihrem Tauchschein nichts mehr im Wege steht." Dieser Satz wurde zum Streifall vor Gericht. Denn ein Mann wollte seinen Tauchschein im Urlaub machen, konnte aber nicht alle Unterlagen vorweisen. Das sah er als Mangel an.

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Tourismus
Bei einer Umorganisation nach außergewöhnlichen Umständen und der gleichzeitigen Verspätung von Flügen steht Passagieren eine Entschädigung durch die Fluglinie zu.

Passagiere dürfen nicht darunter leiden, dass eine Airline im Zuge von außergewöhnlichen Umständen ihre Flüge umorganisieren muss. Startet das Flugzeug mit einer mehrstündigen Verspätung, steht den Passagieren eine Entschädigung zu. Das entschied ein Amtsgericht.

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Tourismus
Weil ein Mann auf einer Sprachreise in die USA allein und nicht in einer Minigruppe unterrichtet wurde, sprach ihm ein Gericht einen Schadenersatz zu.

Der Veranstalter einer Sprachreise muss seinem Kunden gleichwertigen Unterricht anbieten, wenn ein Kurs aus Mangel an Teilnehmern nicht zustande kommt. Einzelunterricht ist kein Ersatz für einen Sprachkurs in einer kleinen Gruppe.

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