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Reiserecht
Tourismus
Eine verstopfte Flugzeugtoilette gilt nicht als ein außergewöhnlicher Umstand.

Zu einer Flugverspätung kann es aus den unterschiedlichsten Gründen kommen. In manchen Fällen können sich Airlines auf außergewöhnliche Umstände berufen und müssen keine Entschädigung zahlen. Eine verstopfte Bordtoilette zählt allerdings nicht dazu.

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Tourismus
Wenn der Koffer nach der Anreise per Flieger problemlos an Bord des Kreuzfahrtschiffes geht, können Urlauber beruhigt sein. Ärgerlich ist, wenn sich das Gepäck verspätet.

Am Flughafen gelandet und bereit für die Kreuzfahrt - doch das Gepäck ist verspätet. Das ist mehr als ärgerlich. Wer seine Seereise als Pauschalpaket mit Flug gebucht hat, ist in diesem Moment im Vorteil.

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Tourismus
Da ein Mann im Urlaub seinen Tauchschein nicht machen konnte, wollte er den Reisepreis mindern. Doch das Gericht lehnte das ab.

"Die Tauchbasis ist definitiv auf, so dass ihrem Tauchschein nichts mehr im Wege steht." Dieser Satz wurde zum Streifall vor Gericht. Denn ein Mann wollte seinen Tauchschein im Urlaub machen, konnte aber nicht alle Unterlagen vorweisen. Das sah er als Mangel an.

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Tourismus
Bei einer Umorganisation nach außergewöhnlichen Umständen und der gleichzeitigen Verspätung von Flügen steht Passagieren eine Entschädigung durch die Fluglinie zu.

Passagiere dürfen nicht darunter leiden, dass eine Airline im Zuge von außergewöhnlichen Umständen ihre Flüge umorganisieren muss. Startet das Flugzeug mit einer mehrstündigen Verspätung, steht den Passagieren eine Entschädigung zu. Das entschied ein Amtsgericht.

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Tourismus
Weil ein Mann auf einer Sprachreise in die USA allein und nicht in einer Minigruppe unterrichtet wurde, sprach ihm ein Gericht einen Schadenersatz zu.

Der Veranstalter einer Sprachreise muss seinem Kunden gleichwertigen Unterricht anbieten, wenn ein Kurs aus Mangel an Teilnehmern nicht zustande kommt. Einzelunterricht ist kein Ersatz für einen Sprachkurs in einer kleinen Gruppe.

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Tourismus
Weil der Rückflug einer Urlauberin vom Veranstalter umgebucht wurde, muss die Airline sie entschädigen. Das entschied das Landgericht Frankfurt. Foto: Benno Schwinghammer/dpa

Pauschalurlauber erleben es manchmal, dass der Rückflug nachträglich geändert wird. Doch haftet in einem solchen Fall der Veranstalter oder die Airline? Darüber hatte das Landgericht Frankfurt zu entscheiden.

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Tourismus
Wird ein Flug in die Nacht vorverlegt, ist die Nachtruhe der Reisenden erheblich beeinträchtigt. Pauschalurlauber haben daher das Recht, den Vertrag zu kündigen. 

Wenn es zu Flugausfällen kommt, müssen sich Reisende meist auf andere Abflugszeiten einstellen. Pauschalurlauber müssen jedoch keinen ungeplanten Nachtflug hinnehmen, wie ein Urteil zeigt.

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Tourismus
Das Frankfurter Amtsgericht hat entschieden: Stellt ein Zwischenfall an Bord einen außergewöhnlichen Umstand dar, muss die Airline bei Verspätung keine Entschädigung zahlen.

Am Bord eines Flugzeugs geht es bisweilen heiß her. Bei intensiven Auseinandersetzungen kann es sogar zu Zwischenlandungen und somit zu Verspätungen kommen. Da die Sicherheit aber oberste Priorität hat, müssen Airlines in brisanten Fällen keine Entschädigung zahlen.

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Reisende müssen einen verspäteten Abflug von 24 Stunden auf Grund eines gestrichenen Fluges nicht hinnehmen.

Können Reisende ihren Flug erst 24 Stunden später als geplant antreten, dann ist dies ein Reisemangel. Buchen Reisende in diesem Fall einen früheren Ersatzflug, muss der Veranstalter die Kosten tragen.

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Tourismus
Reiseportale dürfen die tatsächlichen Flugpreise samt Steuern, Gebühren und Zuschläge nicht verstecken. Das geht aus einem BGH-Urteil hervor.

Bei der Flugbuchung im Internet sollte der Endpreis deutlich angezeigt sein. Weil ein Reiseportal sich nicht an diesen Vorsatz hielt, gingen Verbraucherschützer vor Gericht. Mit Erfolg, wie ein BGH-Urteil zeigt.

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Tourismus
Auch wenn man nicht mitfliegt: Wer seinen Flug storniert, kann zumindest auf eine Teilerstattung hoffen.

Oft ist es ärgerlich genug, wenn eine Familie eine Reise stornieren muss. Richtig ärgerlich wird es, wenn die Fluggesellschaft nichts erstatten will. Angeblich, weil das der gebuchte Tarif ausschließt. Über einen solchen Fall entschied zuletzt ein Gericht.

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Tourismus
Die Anzahlung für eine Reise darf nicht zu hoch sein.

Wer eine Reise bucht, muss in der Regel anzahlen. Zu hoch darf diese Summe aber nicht sein. Ein Gerichtsurteil bringt Klarheit.

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