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Am Handgelenk dominieren klassische Uhren-Modelle

Mode Am Handgelenk dominieren klassische Uhren-Modelle

Sie sind praktisch, keine Frage: Ein kurzer Blick nach unten zeigt die Zeit. Aber das ist längst nicht alles: Eine Uhr soll schmücken. Das gilt vor allem für Männer, denn für sie ist die Uhr eins der wenigen Accessoires. Welche Modelle sind gerade Trend?

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Die Kombination von Silber und Roségold ist bei Frauenmodellen beliebt, dazu darf es gerne auch etwas glitzern, wie bei diesem Modell von Bulova (499 Euro).

Quelle: Bulova

Pforzheim. Sie ist ein Klassiker unter dem Weihnachtsbaum: Die Uhr gehört zum Repertoire der Geschenke wie das Parfüm oder das Buch. Die Optik geht jetzt wieder in die schlichtere Richtung, erklärt Guido Grohmann, Leiter der Fachgruppe Uhren im Bundesverband Schmuck+Uhren.

Man sehe viel Schwarz und Weiß, so Grohmann. Ganz fehlt die Farbe aber nicht. So kommt bei Männern wie Frauen etwa das Ziffernblatt gerne mal in einem kräftigen Dunkelblau daher. Bei den Frauen bleibt außerdem Roségold ein Thema, auch wenn das schon wieder weniger werde als noch im vergangenen Jahr, sagt Albert Fischer, Vizepräsident des Zentralverbands für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik.

Fischer weiß: "Jetzt holt der Gelbgold-Ton auf." Eine sehr modische Kombination sei etwa ein anthrazitfarbenes Ziffernblatt mit einem Rahmen in Roségold. Stilberaterin Sylvia Ebner aus Stuttgart hat die Kombination von Silber und Roségold beobachtet.

Bei den Materialien geht es etwas weg von Gold und hin zum Stahlmodell, beschreibt Grohmann. "Das hat auch einen Preisgrund." Denn der Goldwert hat in der jüngsten Vergangenheit zugelegt. So sieht man neben Stahl nun viel Titan - gerne mattiert. Lederarmbänder sind vor allem bei den Herrenuhren beliebt. Seltener kommt bei den Uhren derzeit Aluminium zum Einsatz. Und: "Kunststoffuhren sind so gut wie weg vom Markt", sagt Fischer. Sie waren oft extrem bunt - und daran kann man sich eben leicht sattsehen.

Ein bisschen Bling darf es aber schon sein: "Es gibt momentan viel Glitzer an den Uhren", hat Ebner bei den Frauenmodellen beobachtet. Im Moment werden die Uhren außerdem wieder kleiner. Jetzt sind zum Beispiel die Chronographen-Uhren für Männer wieder etwa 44 Millimeter groß. Auch die Damen-Modelle sind eher filigran. Gerne darf es auch ein Retro-Modell sein: "Stellen Sie sich Großvaters Uhr vor."

Bei den Männern war die Armbanduhr zuletzt etwas in den Hintergrund getreten - immerhin hat jeder ein Telefon dabei, auf dem er die Zeit ablesen kann. In letzter Zeit hat der Mann aber zurückgefunden zur Uhr. "Es ist fast das einzige Schmuckstück, was Herren tragen", begründet Fischer diesen Schritt.

Wer eine neue Uhr kaufen möchte, sollte sich immer auch vor Augen halten, für welchen Anlass er sie braucht und wie man sich sonst kleidet - sportlich, klassisch oder romantisch.

dpa

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