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Vom Freizeit-Jogger zum Marathonläufer in acht Schritten

Ihr Marathonlauf Vom Freizeit-Jogger zum Marathonläufer in acht Schritten

Einmal im Leben den Marathon laufen! Wer möchte nicht Spüren, was es für ein unglaubliches Gefühl ist, diese Distanz erfolgreich hinter sich gebracht zu haben? Seinen eigenen Körper dadurch ein Stück näher kennenlernen und erfahren, zu welch großer Leistung er fähig ist? Mit der richtigen Vorbereitung und dem richtigen Training ist fast jeder in der Lage, einen Marathon zu laufen. Unsere Sonderveröffentlichung bringt Sie diesem Traum ein Stück näher.

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Exkurs: Joggen und Laufen – Gibt es überhaupt einen Unterschied?

Werden Profiläufer gefragt, wie lange sie schon Joggen, hagelt es meist böse Blicke. Das liegt darin begründet, dass Laufen und Joggen zwei unterschiedliche Laufsportarten sind. Eine Betrachtung des Begriffs „Joggen“ verdeutlicht , dass es sich um eine langsamere Variante des Laufsportarts handelt. „Joggen“ stammt aus dem Englischen und kann mit „trotten“ übersetzt werden. Es ist eine eher gemächliche Form des Laufens. Joggen wird eher als Freizeitsport betrachtet. Das Ziel ist meistens, sich zu bewegen und einen Ausgleich zu seinem beruflichen Alltag zu schaffen.

Was ist Joggen, was ist Laufen?

Joggen ist die langsamere Laufart, daher reagieren Läufer oft gekränkt, wenn ihr „laufen“ als „joggen“ bezeichnet wird.

Quelle:

Beim Laufen wird meist ein höherer Anspruch an sich selbst gestellt. Die drei Laufdisziplinen, die dabei existieren sind:

  • Kurzstrecken-Lauf
  • Mittelstrecken-Lauf
  • Langstrecken-Lauf

Bei kurzen Strecken (bis 800 m) wird der Fokus auf die maximale Geschwindigkeit gelegt. Häufig werden diese Läufe auch als „Sprint“ bezeichnet. Für Mittelstrecken steht ebenfalls die Geschwindigkeit im Vordergrund. Diese liegen in einer Streckendistanz von 800 bis 1609 m (Länge einer englischen Meile). Bei Langstrecken (alles über der englischen Meile) kommt als wesentliches Element noch die Distanz hinzu. Daher wird bei diesen Strecken auch von Dauerläufern gesprochen. Der Marathonlauf gehört dabei zu den intensivsten Dauerläufen  – einer der Gründe dafür, dass die Bezeichnung als Jogger für Unmut sorgt.

Was es über den Marathonlauf zu wissen gibt

Der Marathonlauf findet seinen Ursprung in einer alten Sage. Im Jahre 490 v. Chr. soll der Bote  Pheidippides, von Marathon bis Athen gerannt sein, um den Sieg gegen die persischen Angreifer zu verkünden. Kaum hatte er seine Botschaft verkündet, brach er tot zusammen. Die beiden Orte trennen etwa 40 km.

Schrittfrequenz beim Laufen

Spitzenläufer schaffen Schrittfrequenzen von 180 Schritten pro Minute.

Quelle:

1896 wurde der Marathonlauf in die Disziplinen der olympischen Spiele mit aufgenommen. Zunächst lag die Streckenbegrenzung für den Lauf bei 40 km. Sie wurde jedoch 1921 vom internationalen Verband für Leichtathletik auf bis heute geltenden 42,195 km festgeschrieben.

Jedes Jahr werden in Deutschland über 100 Marathonläufe angeboten. Alleine beim letzten Berlin-Marathon sind 36.817 Läufer ins Ziel gelaufen, den Oberelbe-Marathon liefen 927 Atlethen. Für Laufanfänger dauert die Vorbereitungszeit für den ersten Lauf in der Regel ein bis zwei Jahre. Wurden vorher schon regelmäßig größere Distanzen gelaufen, ist es auch möglich beim richtigen Trainingsplan den Lauf schon in sechs Monaten zu leisten. Eine gute Vorbereitung für den Marathon ist enorm wichtig, da über diese weite Distanz eine hohe Belastung auf den Körper ausgeübt wird. Wer untrainiert oder mit gesundheitlichen Schäden antritt, gefährdet seine Gesundheit.

Daher sind Geduld, ein gutes Gespür für seinen Körper und Verantwortungsbewusstsein enorm wichtig. Der Marathonlauf ist keine „Kleinigkeit“, die einfach so nebenbei gemacht wird, sondern ein wahrer Leistungsakt. Für die Teilnahme ist daher auch  ein Mindestalter von 18 Jahren festgelegt.

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