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Stadt Dresden zeigt Schleife: Plakatkampagne gegen Aids

Stadt Dresden zeigt Schleife: Plakatkampagne gegen Aids

"Eigentlich denkt man, dass Aids allen seit vielen Jahren bekannt ist", sagte Sozialbürgermeister Martin Seidel (parteilos). Die Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache.

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Bürgermeister Martin Seidel zeigt die neuen Plakate der Stadt Dresden. Sie sollen auf die Gefahren von Aids aufmerksam machen.

Quelle: Dominik Brüggemann

Etwa 33 Millionen Menschen sind weltweit mit HIV infiziert, jedes Jahr sterben zwei Millionen Menschen an Aids. 2010 haben sich in Dresden 31 Personen mit dem Virus angesteckt, bis zum heutigen Tag zählte die Beratungsstelle für Aids und sexuell übertragbare Krankheiten in Dresden 15 HIV-positiv-Getestete in diesem Jahr.

„Deshalb müssen wir das Thema HIV/Aids im öffentlichen Bewusstsein halten", erklärt Dr. Matthias Stiehler, Leiter der Aids-Beratungsstelle. Bezug nehmend auf den Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat die Stelle deshalb gemeinsam mit der Stadt die „Dresden zeigt Schleife"-Kampagne entwickelt.

City-Light-Plakate mit der Aufschrift „Wollen Sie's wissen" und einem Mosaik aus verschiedenen Gesichtern sollen in der Stadt auf das Thema aufmerksam machen. Die Fotos entstanden bereits im vergangenen Jahr im Rahmen der Welt-Aids-Tag-Aktion in der Centrum Galerie. Teil der Kampagne sind auch eine Beratungsstellenpostkarte, eine Informationskarte für „Männer, die Sex mit Männern haben" und ein Kinospot. Der läuft bis Dezember im großen Saal des Rundkinos. Außerdem wird ein A3-Plakat zum Aushängen in Szenetreffs angeboten.

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Viele prominente Künstler und Sportler verkauften Lose zur Unterstützung des Aids- Projekts.

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„Ziel dieser Aktivitäten ist es, die Solidarität Dresdens und der Dresdner mit den Betroffenen zu betonen. Das schließt Toleranz und Akzeptanz mit anderen Lebensformen ein", so Seidel.

Die Aids-Beratungsstelle gibt es seit 1992. Jeder Bürger kann sich auf der Bautzner Straße 125 kostenlos und anonym testen lassen, ob er sich mit HIV oder einem Hepatitisvirus infiziert hat. Auch Untersuchungen auf Syphilis, Tripper und Chlamydien sind hier möglich.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.11.2011.

Christin Grödel

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