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Die Vorbereitung - Ihre Ausrüstung

Phase A ihres Marathonlaufs Die Vorbereitung - Ihre Ausrüstung

Vor dem Trainingsbeginn sollte sich die richtige Ausrüstung zugelegt werden. Worauf zu achten ist wird hier im Folgenden dargestellt:

Schritt 2: Sich passend ausrüsten

Die richtigen Laufschuhe

Laufschuhe sind wichtig

Das wichtigste „Werkzeug“ für den Läufer ist der Laufschuh. Je nach Fuß- und Abrolleigenschaften sowie Trainingsuntergrund sollte ein anderes Modell gewählt werden.

Quelle:

Für das Lauftraining sind bequeme Sportschuhe auszuwählen, die einen optimalen Sitz aufweisen. Weitere wichtige Faktoren sind der Dämpfungsgrad, die Führung und die Sprengung. Letzteres ist eine Erhöhung der Ferse im Laufschuh, beziehungsweise die Differenz zwischen dem hinteren und dem vorderen Teil der Sohle. Ein erstes Gefühl für den Sitz des Schuhs, wird bei der Anprobe im Schuhladen erlangt. Genauere Informationen liefern jedoch Laufanalysen.

Über eine Fußdruckmessung kann so die Gewichtsverteilung auf den Fuß ermittelt werden. Bestenfalls wird die Analyse in der Laufbewegung durchgeführt, damit der Zustand unter Anwendungsbedingungen ausgewertet werden kann. Hierdurch ist leicht erkennbar, welche Aspekte bei den Laufschuhen besonders berücksichtigt werden sollten, und welcher Laufschuhtyp am besten zu einem passt. Neben den anatomischen Faktoren spielen auch die unterschiedlichen Laufziele und Untergründe eine wichtige Rolle bei der Auswahl des passenden Schuhs. Schließlich finden nicht alle Langstreckenläufe auf der Straße statt, sondern bisweilen auch in deutlich anspruchsvollerem Gelände.

 Zu den gängigsten Laufschuhtypen gehört der sogenannte Neutralschuh. Diese Schuhe verfügen über eine gelenkschonende Dämpfung und werden daher am häufigsten von Läufern verwendet. Durch den hohen Dämpfungsgrad eignen sie sich besonders für asphaltierte Laufstrecken. Allerdings sollten Neutralschuhe nur gewählt werden, wenn keine Fehlstellungen des Fußes oder Probleme mit dem Abrollen bestehen. Ansonsten sollte über Stabilitätsschuhe nachgedacht werden. Diese haben einen steiferen Schaft und geben dadurch dem Fuß mehr Halt.

 Üblicherweise wird für das Training noch ein zweites Paar Laufschuhe zum Wechseln verwendet. Falls sich jemand fragt warum: Aus orthopädischer Sicht sollte ein Fuß nicht immer denselben Belastungen ausgesetzt sein. Zudem fällt bei einem Wechsel schneller auf, wenn die Dämpfung eines Laufschuhs nicht mehr optimal ist.

Die richtige Laufkleidung

Beim Laufen ist es wichtig, dass die Kleidung leicht ist und der Schweiß schnell nach außen abtransportiert wird. Dazu gibt es vielfältige Funktionskleidung auf dem Markt. Die Eigenschaften, auf die besonders geachtet werden sollten, – neben dem möglichst geringen Gewicht –, sind:

  • eng anliegend, da dadurch ein besserer Feuchtigkeitstransport gewährleistet ist
  • feuchtigkeitsregulierend bzw. schnell trocknend
  • scheuerarme Flachnähte

Bei Hosen sollte eine eingenähte Tasche mit Reißverschluss vorhanden sein, da es immer Kleinigkeiten zu verstauen gibt. Als Oberteil wird etwas eng Anliegendes, Kurzärmeliges empfohlen.

Laufkleidung ist wichtig

Wer für den Marathon trainiert, sollte sich auch für das Training in der kalten Jahreszeit rüsten.

Quelle:

Da die Trainingszeit für den Marathonlauf einige Monate umfasst, ist auch eine Ausstattung für den Winter einzuplanen. Für die kältere Jahreszeit ist eine Trainingsjacke ratsam. Dadurch wird der Körper, gerade in den ersten Minuten des Trainings, schneller warm und unnötigen Verletzungen kann vorgebeugt werden. Eine Mütze, die die Ohren abdeckt, und ein Schal für den Hals sollten definitiv vorhanden sein. Außerdem sollte ein Teil der Kleidung mit Reflektorstreifen versehen sein, um im Dunkeln besser gesehen zu werden.

Nützliche Accessoires

Nicht alles lässt sich bequem in der Trainingshosen- oder Jackentasche verstauen. Wer auf jeden Ballast verzichten möchte, begrenzt sich auf seinen Haustürschlüssel. Wer allerdings Handy und Trinkflasche dabei haben möchte, kommt nicht umhin, auf andere Lösungen zurückzugreifen:

  • elastische Laufgürtel, ohne Verschluss

Diese Laufgürtel bestehen aus zwei aufeinander genähten Stoffteilen, die über Innenfächer verfügen. Da sie sehr elastisch sind, können sie einfach, wie eine Hose, „angezogen“ werden. In den Fächern finden Kleinteile wie Schlüssel, Kleingeld oder Handy ihren Platz.

  • (elastische) Laufgürtel mit Verschluss

Diese Gürtel besitzen eine Plastikschnalle, wie eine Bauchtasche. Bei diesen Laufgürteln werden oftmals wasserfeste Materialien verwendet. Die Fächer sind hier außen angebracht. Es gibt Varianten mit bloßen Fächern für Kleinteile, oder auch Modelle, die eine oder mehrere Halterungen für Trinkgefäße integriert haben.

Stirnlampe zum Laufen

Stirnlampen dienen der Sicherheit beim Laufen im Dunkeln.

Quelle:
  • Armbinden

Eine Alternative zu Gürteltaschen sind Armbinden. Diese sind speziell dazu gedacht, Smartphone und Schlüssel zu verstauen.

  • Stirnlampen

Als weitere Accessoires sollte über eine Stirnlampe nachgedacht werden. Diese ist vor allem zu späten Abendstunden und in der dunklen Jahreszeit sehr nützlich, um den eigenen Weg gut auszuleuchten. So werden Verletzungen durch Stolpern verhindert und der Läufer wird von anderen Verkehrsteilnehmern leichter gesehen.

Der nächste Schritt zeigt Ihnen die Bedeutung von Vorbildern.

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