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Miet dir ein Beet: Bonner Firma bietet Dresdnern die Möglichkeit, selbst Gemüse anzubauen

Miet dir ein Beet: Bonner Firma bietet Dresdnern die Möglichkeit, selbst Gemüse anzubauen

Gemeinsam mit dem Vorwerk Podemus bietet das Bonner Unternehmen "meine Ernte" ab diesem Jahr in Dresden Gemüsegärten zur Miete an. Ein Workshop am 20. März vermittelt, wie das Ganze funktioniert.

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Natalie Kirchbaumer und Wanda Ganders haben auch ihrer Miet-Beet-Idee eine Firma gemacht.

Quelle: PR

Wieder selbst Obst und Gemüse anzubauen liegt im Trend. Dafür gibt es sicher viele Ursachen. Immer mehr Menschen wollen angesichts zahlreicher Lebensmittelskandale in der Vergangenheit wissen, wo und mit wie viel Chemie das gewachsen ist, was sie auf dem Teller haben. Für nicht wenige ist gesunde Ernährung angesichts der Niedriglöhne eine Frage des Geldes. Die nächsten möchten vielleicht ihren Kindern zeigen, dass Pommes nicht auf Bäumen wachsen. Und nicht zuletzt kann die Arbeit in der Natur körperlichen Ausgleich, Erholung und Erfolgserlebnisse bringen.

Kein Wunder also, dass der Stadtverband der Dresdner Gartenfreunde wieder zunehmend Zulauf von jungen Menschen bekommt.Doch Schrebern ist nicht jedermanns Sache. Und auch nicht jeder besitzt ein eigenes Grundstück, auf dem er nach Herzenslust gärtnern kann. Eine Alternative hat das Bonner Unternehmen "meine Ernte" geschaffen. Das bietet Beete zwecks Gemüseanbau zur Miete an. Der Vertrag läuft eine Gartensaison. Wer Zeit und Lust hat, macht im kommenden Jahr weiter. Wer nicht, lässt es halt wieder sein. Auf diese Weise sind eventuell unliebsame Gartennachbarn auch kein dauerhaftes Problem.

Die Idee kommt - wie so vieles - aus den USA. Hierzulande haben vor fünf Jahren die "meine Ernte"-Gründerinnen und studierten Betriebswirtinnen Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer begonnen, diese Idee in die Praxis umzusetzen - und rennen damit offene Türen bei potenziellen Hobbygärtnern ein.

"Gegenwärtig bieten wir an 24 Standorten in Deutschland Mietgärten an. Im vergangenen Jahr haben wir so weit über 2000 Menschen das Gärtnern ermöglicht", gibt "meine Ernte"-Mitarbeiter Markus Schmidt gegenüber DNN Auskunft. Nach Berlin und Potsdam ist Dresden nun der dritte Miet-Beet-Standort im Osten Deutschlands. Grund und Boden stellt das Vorwerk Podemus in Dresden-Podemus - wenige Gehminuten vom Hof entfernt - zur Verfügung. "Geplant haben wir erst einmal mit 60 Beeten, es können aber je nach Nachfrage auch mehr oder weniger werden", so Schmidt. Der kleine Gemüsegarten ist ca. 45 Quadratmeter groß, für einen Ein- bis Zwei-Personen-Haushalt gedacht und kostet für die gesamte Saison von Mai bis November 179 Euro. Der ca. 85 Quadratmeter große Familien-Gemüsegarten kostet 329 Euro.

Das Vorwerk Podemus, das sich mit organischem Landbau einen guten Namen gemacht hat, bereitet die Beete vor und bepflanzt sie mit mehr als 20 verschiedenen gängigen Gemüsesorten und Blumen. Für den schnellen Ernteerfolg sorgen u.a. Radieschen, Salat und Spinat. Angebaut werden zudem z.B. Bohnen, Zucchini, Erbsen, Rucola, Rote Beete und Kartoffeln. Des Weiteren bleibe Platz, um eigene Vorstellungen zu verwirklichen. Sät und pflanzt man auf abgeernteten Flächen immer wieder nach, könne man im Familiengarten Gemüse und Kräuter im Wert von über 600 Euro ernten, werben die Miet-Beet-Initiatoren.

Und damit das Ganze auch wirklich von gärtnerischem Erfolg gekrönt ist, gibt es vor Ort und über Aushänge regelmäßig eine professionelle Beratung durch den Landwirt. Zudem werden die Hobbygärtner per Newsletter mit Tipps und Tricks versorgt. Und keine Angst, Gartengeräte muss man sich nicht extra zulegen - ein Grundsortiment sowie Gießwasser wird vor Ort zur Verfügung gestellt.

Wer selbst über ein Stück Land verfügt, aber Neuling in Sachen Gemüseanbau ist, kann auch auf die Starter-Box von "meine Ernte" zurückgreifen. Sie enthält neben verschiedenen Gemüsesamensorten diverse Utensilien wie Anzuchtschalen, Stecketiketten und Handbuch, um mit dem Gärtnern zu beginnen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.03.2014

Catrin Steinbach

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