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Alte Handys und Smartphones sind Rohstoffe und kein Müll

Technik Alte Handys und Smartphones sind Rohstoffe und kein Müll

In Deutschlands Schubladen liegen unzählige ausgediente Mobiltelefone. Wer die Geräte nicht mehr braucht, sollte sie nicht gleich in den Hausmüll werfen. Im Inneren stecken nämlich wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können.

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Viel zu schade für den Müll: In alten Mobiltelefonen stecken wertvolle Rohstoffe, die wiederverwertet werden können. Foto: Peter Steffen

Berlin. Ausgediente Mobiltelefone und Smartphones gehören nicht in den Hausmüll sondern in die Wiederverwertung. Darauf weist die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hin. In den Chips und Platinen der Geräte stecken nämlich viele wertvolle Rohstoffe, die zurückgewonnen werden können.

Darunter sind Edelmetalle wie Gold oder Kupfer, auch Silber-, Zink- und Nickelverbindungen, Keramik und andere Materialien. Werden die Geräte fachgerecht bearbeitet, kann ein großer Teil dieser Stoffe anschließend wiederverwertet werden.

Dazu werden die alten Telefone zunächst vom Akku befreit, dann geschreddert und eingeschmolzen. Der meist nicht zum Recycling geeignete Kunststoff verbrennt dabei. Laut DUH ist die Umweltbilanz solch wiederverwerteter Rohstoffe deutlich besser als bei neu aus dem Bergbau geförderten Materialien.

Der Weg in den Schmelzofen ist aber nicht unausweichlich. Da die meisten Telefone in der Regel nach eineinhalb bis zwei Jahren ersetzt werden, sind viele "Altgeräte" noch gut in Schuss und können nach einer kurzen Aufbereitung weiter vermarktet werden.

Für die Entsorgung oder Rückgabe gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Die DUH bietet gemeinsam mit der Telekom eine Rücknahmemöglichkeit für Alt-Handys, Telefonica sammelt gemeinsam mit dem Naturschutzbund NABU und auch Vodafone nimmt alte Geräte zurück. Vom Recyclingerlös wird in allen drei Fällen ein Teil gespendet. Neben den Rücknahmeaktionen der Netzbetreiber gibt es auch zahlreiche Ankaufportale im Netz, die für gut erhaltene Geräte noch den einen oder anderen Euro zahlen.

dpa

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