Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Der Herbst ist die richtige Zeit für den Kompost

Freizeit Der Herbst ist die richtige Zeit für den Kompost

Die bunten Blätter fallen im Herbst von den Bäumen. Statt sich über das Laub zu ärgern, können Gärtner es für den Kompost verwenden. Und das ist nicht der einzige Grund, warum ein Kompost im Herbst besonders praktisch ist.

Voriger Artikel
Bauernhortensie braucht spezielle Bodenbehandlung
Nächster Artikel
Laubfall schützt Bäume im Winter vor dem Verdursten

Für den Kompost eignet sich ein luftdurchlässiges Silo aus Holzbrettern.

Quelle: Andrea Warnecke

Berlin. Der Herbst ist die perfekte Zeit, um im Garten einen Komposthaufen anzulegen. "Das Klima ist ausgewogen, es ist nicht zu warm und nicht zu kalt", sagt Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde.

Die Jahreszeit bekommt den Mikroorganismen, die im Kompost aktiv sind. Denn sie brauchen sowohl Sonne als auch Feuchtigkeit. Auch das anfallende Herbstlaub kann für den Kompost verwendet werden.

Doch Vorsicht: Gärtner sollten nicht das ganze Laub auf den Kompost verfrachten. "Der Kompost sollte nur etwa aus 20 Prozent aus Laub bestehen", rät Wagner. Das übrige Laub eignet sich etwa als Mulchdecke oder als Schutz für Tiere wie Igel oder Erdkröten. Auch der Kompost ist ein guter Unterschlupf für Tiere, die einen Winterschlaf halten.

Wagner empfiehlt für den Bau des Komposts ein offenes Leichtmetall-Silo oder eines aus Holzbrettern. Wichtig ist, dass das Silo luftdurchlässig ist. "Ansonsten kippt der Kompost um und fängt an zu faulen." Ein freier Haufen ohne Silo erfordert etwas mehr Geschick. Außerdem ist der Kompost dann an den Seiten nicht vor Erosion geschützt. Am Boden rät Wagner zu einer "Matratze aus Zweigen und Ästen". Wichtig ist auch hier, dass er nach unten hin nicht völlig geschlossen ist. "Tiere wie Würmer oder Schnecken müssen ja noch einwandern können."

Dass ein Kompost stinke und Ungeziefer anziehe, sei ein Gerücht, stellt Wagner klar. "Gartenabfälle locken keine Ratten an." Schließlich könnten die Ratten genauso gut die frischen Früchte im Garten fressen statt die verfaulten auf dem Kompost. "Und das tun sie ja auch nicht." Entscheidend ist allerdings, dass keine gegarten Speisen aus der Küche oder Fleisch dort landen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Garten
DNN Immo

Neuer Partner und neue Wege für DNN-Immo! Wir kooperieren mit immonet.de mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr