Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Kinderbetreuungskosten absetzen: Barzahlung zählt nicht

Verbraucher Kinderbetreuungskosten absetzen: Barzahlung zählt nicht

Betreuungskosten für Kinder können bedingt von der Steuer abgesetzt werden. Es kommt dabei auf bestimmte Parameter an. Wenn Bargeld fließt, sieht es schlecht aus.

Voriger Artikel
Bewerbungskosten richtig von der Steuer absetzen
Nächster Artikel
Keine Krankenversicherung? Kosten trotzdem absetzbar

Betreungskosten für Kinder können nur unter bestimmten Bedingungen abgesetzt werden.

Quelle: Ralf Hirschberger

Berlin. Eltern können Kosten für die Betreuung ihrer Kinder als Sonderausgaben bei der Steuer absetzen. Voraussetzung ist, dass die Eltern für die Betreuung der Kinder eine Rechnung erhalten haben und der Betrag auf das Konto der Kita beziehungsweise der Betreuungsperson überwiesen wurde.

"Eine Barzahlung zählt für die Steuer nicht". Das betont Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Der Bundesfinanzhof hatte dies bereits für die Jahre bis 2011 entschieden (Az.: III R 63/13). Auch nach geltender Rechtslage muss die Zahlung auf das Konto des Dienstleisters erfolgen. Zahlen die Eltern bar, werden die Kinderbetreuungskosten nicht anerkannt und Einsprüche zurückgewiesen. Dies geht aus einem Erlass der Finanzverwaltung hervor (FinBeh Hamburg S-2221-2012/38-52). "Eltern sollten die Rechnungen und Überweisungsbelege daher immer aufbewahren", empfiehlt Klocke. Im Zweifelsfall müssen die Aufwendungen gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden.

Bei Überweisung auf ein entsprechendes Konto, können die Kinderbetreuungskosten zu zwei Dritteln, bis zu einem Höchstbetrag von 4000 Euro im Jahr steuerlich berücksichtigt werden. Die Regelung gilt für Kinder unter 14 Jahren, ausnahmsweise auch länger, wenn sich das Kind aufgrund einer Behinderung nicht selbst versorgen kann. Absetzbar sind zum Beispiel die Kosten für Kindertagesstätten, Kinderhorte oder Tagesmütter. Wird das Kind im eigenen Haushalt betreut, können die Aufwendungen beispielsweise als haushaltsnahe Dienstleistung abgesetzt werden. Der Steuerbonus wird in diesem Fall für 20 Prozent der Aufwendungen, maximal 4000 Euro im Jahr gewährt. Kosten für Sportvereine, Musik- oder Nachhilfeschulen werden hingegen steuerlich nicht anerkannt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Steuer-Tipps
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr