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Vorsicht auf Weihnachtsmärkten - Taschendiebe greifen zu

Verbraucher Vorsicht auf Weihnachtsmärkten - Taschendiebe greifen zu

Wenn der Duft von Glühwein, Bratwurst und gebrannten Mandeln in die Nase steigt, beginnt die Zeit der Weihnachtsmärkte. Doch Vorsicht: Taschendiebe haben dort Hochkonjunktur - sie nutzen das Gedränge und die unbekümmerte Stimmung aus. Worauf Besucher achten sollten.

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Kaum naht die Adventszeit, füllen sich vielerorts auch wieder die Weihnachtsmärkte. Doch die Polizei warnt: Taschendiebe haben hier leichte Beute.

Quelle: Oliver Berg

Stuttgart. Die Stimmung ist gut, doch trotz des ein oder anderen Glühweins gilt: Wer einen Weihnachtsmarkt besucht, muss auf seine Wertsachen aufpassen.

Im dichten Gedränge zwischen vielen Menschen haben Taschendiebe oft leichtes Spiel. Darauf macht die

Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes aufmerksam und gibt Weihnachtsmarkt-Besuchern ein paar Tipps:

Im Geldbeutel nur das Wichtigste aufbewahren: EC- oder Kreditkarten besser zuhause lassen. Wenn sie doch benötigt werden, ist es sinnvoll, sie - genau wie den Ausweis - in verschiedenen Innentaschen der Jacke oder des Mantels direkt am Körper aufzubewahren. Beim Bargeld nur so viel bei sich tragen, wie für den Weihnachtsmarktbesuch gebraucht wird.

Taschenverschlüsse im Blick behalten: Idealerweise die Tasche dicht an den Körper drücken - mit der Seite nach innen, an der sich der Reißverschluss oder der Druckknopf befindet. Darauf achten, dass die Tasche stets geschlossen ist.

Bei Gedränge besonders wachsam sein: An einer engen Stelle oder wenn viele Menschen dicht nebeneinanderstehen, lohnt es sich, besonders auf die Wertsachen zu achten. Denn häufig sind mehrere Personen an einem Diebstahl beteiligt - einer, der das Opfer ablenkt, ein anderer, der die Tasche wegreißt und ein Dritter, der dann mit der Tasche in der Menschenmenge untertaucht.

Insgesamt hat die Zahl der Taschendiebstähle im vergangenen Jahr zugenommen: Während im Jahr 2013 in Deutschland rund 135 617 Taschendiebstähle angezeigt wurden, waren es 2014 schon 157 069 Fälle, wie aus einer Kriminalstatistik der Polizei hervorgeht. Im vergangenen Jahr entstand so ein Schaden von 45,9 Millionen Euro.

dpa

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