Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Google+
Vor Jahresende Änderungen im Riester-Zulagenantrag eintragen

Familie Vor Jahresende Änderungen im Riester-Zulagenantrag eintragen

Geburt, Heirat, Jobverlust, Gehaltserhöhung - solche Ereignisse können die Höhe der Sparraten und die Riester-Zulage verändern. Riestersparer, die einen Dauerantrag haben, sollten bis Jahresende prüfen, ob sie alle Voraussetzungen für die volle Förderung erfüllen.

Voriger Artikel
Online-Shops müssen alternativen Gratis-Bezahlweg anbieten
Nächster Artikel
Split - Mehr Aktien zu einem geringeren Preis

Wer einen Dauerzulagenantrag für die Riester-Rente hat, sollte seinen Anbieter noch vor Jahresende über Änderungen, zum Beispiel eine Geburt oder einen Jobwechsel, informieren.

Quelle: Andrea Warnecke

Frankfurt/Main. Ein Dauerzulagenantrag ist praktisch. Riestersparer müssen dann nicht jedes Jahr den Zulagenantrag bei ihrem Anbieter neu stellen. Wer einen Dauerantrag hat, sollte seinen Anbieter vor Jahresende über Ereignisse wie Geburt oder Jobwechsel informieren.

Denn Veränderungen der Lebenssituation können sich auf die Höhe der Sparraten und die Zulagen auswirken. Darauf macht die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften (BVI) aufmerksam. Wichtig ist auch, die persönlichen Voraussetzungen für die volle staatliche Förderung zu überprüfen.

Wer beispielsweise Nachwuchs bekommen hat, erhält eine höhere staatliche Förderung: Die Kinderzulage beträgt bis zu 300 Euro pro Jahr. Eltern mit einem Riestervertrag können davon so lange profitieren, bis sie für den Nachwuchs kein Kindergeld mehr erhalten.

Auch Gehaltserhöhungen können sich auf die Sparraten auswirken: Denn für die volle Förderung müssen Sparer vier Prozent des Vorjahreseinkommens in den Riester-Vertrag einzahlen. Wer also mehr verdient oder beispielsweise zusätzliche Nachtzuschläge erhalten hat, muss auch mehr Geld in den Riester-Vertrag fließen lassen. Bei einem Jobverlust oder weniger Gehalt reicht hingegen eine niedrigere Sparsumme, um die Zulagen-Voraussetzungen zu erfüllen.

Der Riester-Anbieter braucht solche Informationen, denn der Dauerzulagenantrag ermächtigt ihn, das Geld bei der Zulagenstelle für die kommenden Jahre zu beantragen. Anschließend schreibt er die Zulage dem Altersvorsorgevertrag gut.

Wer lieber selbst einen Antrag stellen will, muss diesen bis zum 31. Dezember 2015 für die Zulage für 2013 bei seinem Riesteranbieter einreichen. Die Beantragung der staatlichen Zulagen ist zwei Jahre rückwirkend möglich. Nach diesem Stichtag geht der Anspruch auf die Zulage für 2013 verloren.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Finanznews
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr