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Mit privater Versicherung Pflegelücke schließen

Verbraucher Mit privater Versicherung Pflegelücke schließen

Die Kosten für einen Heimplatz übersteigen oft die finanziellen Mittel pflegebedürftiger Senioren. Private Versicherungen können helfen, einem Engpass vorzusorgen. Drei Varianten im Vergleich:

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Bei der Pflege ist der Geldbedarf oft um mehrere hundert Euro im Monat höher als die gesetzlichen Leistungen. Eine private Versicherung kann die Lücke schließen.

Quelle: Marijan Murat

Berlin. Pflege kostet viel Geld. Oft reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Schon in Pflegestufe I ist der tatsächliche Geldbedarf um mehrere hundert Euro im Monat höher als die gesetzlichen Leistungen, erklärt die Stiftung Warentest.

Eine private Versicherung kann helfen, diese Lücke zu schließen. Ein Überblick:

Pflegetagegeldversicherung: Bei dieser Variante bekommen Versicherte ein Tagegeld in vereinbarter Höhe. Der Vorteil: "Sie können mit dem Geld machen, was Sie wollen", erklärt Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Die Leistung kann also nach Bedarf verwendet werden. Nach Angaben der Stiftung Warentest zahlt ein 55-jähriger Modellkunde hier rund 90 Euro im Monat für einen guten Tarif. Für Pflegetagegeldversicherungen gibt es auch staatliche Förderung.

Pflegekostenversicherung: Diese Variante orientiert sich an den tatsächlich entstehenden Kosten. Bei professioneller Pflege bekommt der Versicherte hier nach Vorlage der Rechnung eine Leistung, bei privater Pflege wird ohne Nachweis ein geringerer Betrag gezahlt. Diese Versicherungen sind etwas günstiger: Laut Stiftung Warentest kostet eine solche Police für den Modellkunden etwa 67 Euro im Monat.

Pflegerentenversicherung:  "Eine Pflegerentenversicherung funktioniert ähnlich wie eine Lebensversicherung", erklärt Weidenbach. "Sie zahlt je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit eine monatliche Rente." Die Vorteile: Die Beiträge steigen in der Regel nicht, und die Beitragszahlungen können im Gegensatz zu den beiden anderen Varianten ausgesetzt werden. Der Nachteil: Diese Versicherungen sind in der Regel teuer. Nach Angaben der Stiftung Warentest zahlt der Musterkunde hier rund 190 Euro im Monat.

dpa

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