Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Große Unterschiede: Unfallversicherungen im Test

Verbraucher Große Unterschiede: Unfallversicherungen im Test

Gegen die Folgen eines schweren Unfalls können sich Verbraucher absichern. Doch die Policen der Unfallversicherer leisten im Ernstfall unterschiedlich viel. Ein Vergleich der Tarife lohnt sich.

Voriger Artikel
Riskante Geldanlage: Geschlossene Fonds machen oft Verluste
Nächster Artikel
Junge Erben - Testamentsvollstrecker dürfen unterstützen

Eine gebrochene Schulter kann viel Probleme bereiten. Eine Unfallversicherung kann zumindest die finanziellen Folgen Für Betroffene Mindern. Foto: Andrea Warnecke

Berlin (dpa/tmn) – Wer nach einem Unfall dauerhaft unter schweren gesundheitlichen Folgen leidet, bekommt in der Regel von seiner Unfallversicherung eine Entschädigung. Mit der Zahlung kann der Versicherte beispielsweise - wenn nötig - einen Wohnungsumbau oder eine zusätzliche Physiotherapie finanzieren.

Doch bei den Leistungen der Unfallversicherungen gibt es große Unterschiede. Das hat eine

Analyse der Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 10/2015) ergeben.

Ist beispielsweise eine Hand durch einen Unfall nicht mehr funktionsfähig, erhält der Betroffene von einem Versicherer 100 000 Euro Entschädigung, während ein anderer 500 000 Euro - also das Fünffache - zahlt. Die Tester verglichen insgesamt 124 Tarife. Davon schnitten vier Tarife mit "sehr gut" ab, 80 mit "gut" und 40 mit "befriedigend".

Viele Verbraucher haben bereits eine Unfallversicherung. Mehr als 26 Millionen Unfallpolicen gibt es in Deutschland. Das Problem ist: Der Schutz ist häufig ungenügend. Deshalb raten die Experten von "Finanztest": Wer schon eine Versicherung hat, sollte überprüfen, ob sie im Ernstfall genügend absichert. Wenn nicht, lohnt sich oft der Wechsel des Anbieters oder des Tarifes. Für eine "gute" Unfallversicherung müsse man 117 Euro im Jahr zahlen, für eine "sehr gute" rund 192 Euro im Jahr.

Neben der Höhe der Entschädigungssumme ist es auch wichtig, dass der Tarif zum Versicherten passt: Wer beispielsweise Klettern, Drachenfliegen, Reiten oder Skifahren geht, sollte darauf achten, dass der Vertrag das gefährliche Hobby abgedeckt. Außerdem sollte der Schutz rund um die Uhr und weltweit gültig sein und die Police schon ab 1 Prozent Invalidität Leistungen vorsehen. Auch die sogenannte Todesfallleistung sollte mindestens 10 000 Euro betragen.

Wichtig: Eine

Unfallversicherung kann nicht den Verlust der Arbeitskraft absichern. Dafür eignet sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Finanznews
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr