Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Dachfonds - Ein Zuhause für einzelne Fonds

Finanzen Dachfonds - Ein Zuhause für einzelne Fonds

Hohe Erträge - davon träumen Anleger. Große Hoffnungen setzen einige in sogenannte Dachfonds. In diesen stecken mehrere einzelne Fonds. Das Risiko soll so möglichst niedrig, die Rendite hoch gehalten werden.

Voriger Artikel
BGH: Griechenland-Anleger können nicht in Deutschland klagen
Nächster Artikel
Erziehungszeiten bei der Rente geltend machen

Dachfonds investieren das Geld der Anleger in andere Fonds.

Quelle: Andrea Warnecke

Stuttgart. Der Dachfonds bündelt das Geld der Anleger und steckt es in viele einzelne Fonds - beispielsweise in Rentenfonds, in Aktienfonds mit Anlageschwerpunkt Nordamerika oder in Fonds, die in rasch wachsende Technologieaktien investieren.

Der Fondsmanager eines Dachfonds entscheidet, welche Fonds er für aussichtsreich hält - wo er also das Geld des Anlegers investiert. Auf diese Weise soll das Anlegergeld stets die höchsten Erträge erzielen. "Diesen Erwartungen werden die Dachfonds aber nicht gerecht", warnt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.

Aus zwei Gründen: Zum einen nagen höhere Kosten für das doppelte Fondsmanagement an der Rendite. Diese Kosten fallen unabhängig davon an, ob die Strategie aufgeht. Zum anderen könne niemand die Wertentwicklungen einzelner Fonds zuverlässig voraussehen.

Ein weiteres Versprechen der Anbieter lautet: Der Dachfonds ermöglicht dem Anleger eine noch breitere Streuung - und damit weniger Risiko. Das klingt gut. Aber auch dieses Argument entkräftet Nauhauser: "Theoretisch stimmt das. Aber praktisch gesehen, gibt es auch viele Indexfonds oder Aktienfonds, welche die Risiken bereits extrem breit und damit völlig ausreichend streuen." Das sei also in erster Linie ein Verkaufsargument der Anlageberater.

Der Verbraucherschützer rät Anlegern: "Die Kosten einer doppelten Verwaltung von mitunter mehr als zwei Prozentpunkten jährlich kann man sich sparen." Bei Indexfonds oder ETFs sei eine ähnlich gute Streuung möglich zu einem Bruchteil dieser Kosten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Finanznews
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr