Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Aktive Stromkunden sparen mehr

Verbraucher Aktive Stromkunden sparen mehr

Wie viel Stromkunden durch einen Anbieterwechsel sparen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Neben dem eigenen Verbrauch, dem Wohnort sowie den angebotenen Tarifen zählt auch das eigene Engagement. Was aktive und bequeme Verbraucher dazu wissen müssen.

Voriger Artikel
Alter Kredit ist oft teuer: Umschuldung kann sich lohnen
Nächster Artikel
Kosten für Frauenhaus zahlt Herkunftskommune

Öfter mal den Stecker ziehen: Wer jedes Jahr den Stromanbieter wechselt und von Neukunden-Angeboten profitiert, spart am meisten.

Quelle: Monique Wüstenhagen

Berlin. Engagement zahlt sich aus - das gilt auch für Stromkunden. Wer jedes Jahr den Anbieter wechselt, kann dadurch kräftig sparen und Preisanstiege im kommenden Jahr kompensieren. Eine Ersparnis von 335 Euro pro Jahr ist etwa für einen Drei-Personen-Haushalt in Berlin drin.

Vorausgesetzt, der jährliche Verbrauch des Haushalts liegt bei 3500 Kilowattstunden, berichtet die Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 11/2016). Weitere Bedingung: Der Stromkunde wechselt aus der Grundversorgung zu einem neuen Anbieter und kann von Neukunden-Angeboten profitieren.

Wer hingegen nicht jedes Jahr wechseln und rechtzeitig an die Kündigungsfristen denken will, spart laut Finanztest weniger. Für das angegebene Beispiel sind es rund 229 Euro pro Jahr im Vergleich zu Kunden, die nie gewechselt haben. Vorausgesetzt: Der Verbraucher ist dazu bereit, auch Online-Tarife abzuschließen.

Wichtig bei der Online-Suche: Der Tarif sollte zum Aufwand passen, den der Kunde betreiben will. Bequeme Kunden sollten also darauf achten, dass sie auf möglichst viele Preisbestandteile eine Preisgarantie über zwölf Monate haben. Denn die Neukunden-Boni gelten oft nur im ersten Jahr. Danach steigen die Tarife der Anbieter nach Angaben der Stiftung Warentest - teilweise sind sie dann sogar teurer als der alte Tarif.

Deshalb finden Verbraucher auf einigen Vergleichsplattformen im Netz mittlerweile sogar eine eigene Suchen für bequeme Kunden. Grundsätzlich sollten alle bei der Online-Suche auf Voreinstellungen achten. Empfehlenswert laut Stiftung Warentest ist auch, Kundenbewertungen und Bonusbedingungen genau durchzulesen.

Wer keine Onlinetarife will, spart weniger. Bevorzugt ein Verbraucher etwa den Postweg für den Vertragsabschluss, die Abrechnung und weitere Informationen, ist für das genannte Beispiel nur eine Ersparnis von etwa 143 Euro drin.

Insgesamt gilt: Verbraucher sollten kurze Kündigungsfristen von höchstens sechs Wochen vereinbaren und keine langen Laufzeiten wählen. Auch von Vorauszahlungen nehmen sie besser Abstand.

Bei Preiserhöhungen, wie sie einige Anbieter für das kommende Jahr angekündigt haben, können Stromkunden ihr Recht auf Sonderkündigung nutzen - sie dürfen den Vertrag vorzeitig auflösen. Wer noch nie seinen Vertrag gewechselt hat, ist noch in der Grundversorgung und kann leicht innerhalb von wenigen Wochen kündigen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Finanznews
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr