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Unterschiedliche Vorlieben - Kinder und ihre Märchen

Familie Unterschiedliche Vorlieben - Kinder und ihre Märchen

Auch im Internet-Zeitalter stehen Kinder noch auf die guten alten Märchen der Gebrüder Grimm. Das hat eine Studie aus München ergeben. Bei Jungs und Mädchen zeigen sich allerdings große Unterschiede.

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Grimms Märchen faszinieren Kinder auch im zeitalter des Internets - allerdings gibt es bei Jungen und Mädchen unterschiedliche Vorlieben.

Quelle: David Ebener

München. Mädchen und Jungs haben bei Märchen laut einer neuen Studie unterschiedliche Vorlieben: Während Mädchen "Aschenputtel" und "Schneewittchen" besonders mögen, bevorzugen die Jungen eher "Hänsel und Gretel" und den "Gestiefelten Kater".

Das hat eine Befragung des Internationalen Zentralinstitutes für das

Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI) in München ergeben. "Ein Grund dafür sind die Hauptfiguren", erläuterte IZI-Leiterin Maya Götz anlässlich der Konferenz "Qualität, die bleibt: Märchen, Klassiker und die Frage nach der Rezeption", die am Dienstag in München startete.

"Mädchen bevorzugen Märchen, bei denen sich ihre Geschlechtsgenossinnen durchsetzen. Bei den Jungen stehen Märchen im Vordergrund, bei denen sich männliche Protagonisten beweisen oder männliche Wesen wie Zwerge, Froschkönig oder der böse Wolf eine besondere Rolle spielen."

Auf den weiteren Plätzen folgen in der Favoriten-Rangliste der Mädchen "Dornröschen", "Hänsel und Gretel" sowie "Rotkäppchen". Bei den Jungen sind es "Schneewittchen" gefolgt von den gleichauf liegenden "Bremer Stadtmusikanten" und "Rotkäppchen". Für die repräsentative Studie waren 1210 Kinder zwischen 3 und 13 Jahren zu Märchen befragt worden. Ein weiteres Ergebnis: Kinder kennen Märchen und können spontan im Schnitt fünf Märchen nennen. Die bekanntesten sind auch bei den Kindern die der Gebrüder Grimm.

"Märchen sind auch heute noch ein besonders wertvolles Genre für Kinder und Familien", sagte Märchenexperte Jürgen Barthelmes. "Märchengeschichten geben Kindern Trost und machen ihnen Mut, Schwierigkeiten und Probleme in ihrem Alltag vielleicht auch mal anders zu lösen."

dpa

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