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Süßes zum Fest - Der Spekulatius

Brauchtum Süßes zum Fest - Der Spekulatius

Ein süß-würziger Klassiker: Der Spekulatius gehört vielerorts zur Weihnachts-Tradition. Aber von wo stammt das beliebte Gebäck eigentlich? Und welche Geschichte steckt hinter seinem Namen?

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Vielerorts beliebt: Der Spekulatius hat seine Ursprünge unter anderem im Rheinland.

Quelle: Hendrik Schmidt

Berlin. Ursprungsgebiet der Spekulatius-Kekse sind die Niederlande, Belgien, Westfalen und das Rheinland. In Belgien, den Niederlanden und der früheren niederländischen Kolonie Indonesien werden sie das ganze Jahr gegessen - in Deutschland nur in der

Adventszeit.

Für den Keks wird Mürbeteig in flachen Holz- oder Metallformen ausgebacken. Zimt, Kardamom und Nelken geben dem Gewürz-Spekulatius sein charakteristisches Aroma. Mildere Varianten sind der Butter- und der Mandelspekulatius.

Der Name ist wohl von "Spekulator" (Beobachter, Aufseher) abgeleitet, dem Beinamen des heiligen

Bischofs Nikolaus. Traditionelle Backformen bilden Symbole der Nikolauslegende wie Schiff oder Pferd ab. Andere Figuren wie Windmühle oder Bauernhaus sind später aus Holland dazugekommen.

dpa

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