Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Karies und Übergewicht: Warum zu viel Zucker schlecht ist

Ernährung Karies und Übergewicht: Warum zu viel Zucker schlecht ist

Desert, Süßigkeiten oder Kuchen - viele Menschen essen das sehr gerne. In Maßen ist dagegen auch nichts zu sagen. Wird Zuckerhaltiges allerdings täglich und in größeren Mengen verzehrt, kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen.

Voriger Artikel
Eiweißhaltige Lebensmittel enthalten natürliches Glutamat
Nächster Artikel
Heimisches Gemüse im Winter: Mit Kohl und Co fit bleiben

Naschen bringt gute Laune, der Zucker hat aber seine Tücken.

Quelle: Jens Büttner

Düsseldorf. Zucker und Stärke laufen unter dem Oberbegriff Kohlenhydrate. Der Körper benötigt sie als Energielieferant. Allerdings begünstigt zu viel von ihnen Übergewicht. Besonders kritisch sind zuckerhaltige Getränke, weil sie neben Zucker oft keine Nährstoffe enthalten.

Damit fördern sie Übergewicht und erhöhen das Risiko für Diabetes Typ zwei. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in ihrem Ratgeber "Achtung, Zucker!" hin. Kohlenhydrate sind zwar wichtig für den Körper - Zucker an sich aber nicht. Auf Haushaltszucker oder andere Süßungsmittel wie Honig, Sirup oder Fruchtdicksäfte lässt sich also gut verzichten.

Um Zucker einzusparen, helfen schon kleine Tricks: Statt Obstkonserven greifen Verbraucher besser zu frischem Obst, statt trinkfertigem Kakaopulver mischen sie lieber reines Kakopulver in die Milch. Und selbst gemachter Fruchtjoghurt ist die bessere Alternative zu gekauftem Fruchtjoghurt. So lassen sich bis zu 70 Prozent Zucker einsparen.

Viel Zucker ist auch schlecht für die Zähne: Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhalt (DGZ) belegen Studien, dass es einen Zusammenhang zwischen der Menge und der Häufigkeit der Aufnahme von Zucker und der Entstehung von Karies gibt. Die DGZ empfiehlt, den Verzehr von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln und Getränken einzuschränken - und auch die Frequenz zuckerhaltiger Zwischenmahlzeiten und Getränke zu mindern. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Erwachsene nicht mehr als 50 bis maximal 60 Gramm Zucker pro Tag.

Wer beim Einkaufen auf den Zuckergehalt achten will, guckt am besten auf die Nährwerttabelle: Alle im Lebensmittel enthaltenen Einfach- und Zweifachzucker sind darin enthalten. Wer nur die Zutatenliste studiert, hat es aber oft nicht so leicht: Denn neben "Zucker" tragen auch Milch- und Fruchtzucker zum Gesamtgehalt bei, ebenso wie süßende Stoffe, die den Begriff Zucker nicht direkt im Namen enthalten. Dazu zählen zum Beispiel Dextrose, Dicksaft, Fruktose, Glukose oder Saccharose. Und auch Zutaten wie getrocknete Früchte, Schokoladenstreusel oder Fruchtpüree erhöhen den Zuckergehalt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ernährung
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr