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Pelletlager an Außenwand ist praktisch

Immobilien Pelletlager an Außenwand ist praktisch

Pellets zum Heizen sind eigentlich ein interessantes Abfallprodukt: Sie werden aus dem übrigbleibenden Sägemehl der Industrie produziert. Aber sie sind nicht ungefährlich: Im Lagerraum entweichen ihnen Gase, die für den Menschen tödlich sein können.

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Pellets werden aus Holzabfällen wie Sägemehl hergestellt. Sie brauchen im Haus einen speziellen Lagerraum.

Quelle: Andrea Warnecke

Düsseldorf. Wer sich für eine Pelletheizung in seinem Haus entscheidet, braucht einen Lagerraum für die Holzteilchen. Dafür eignet sich nicht jedes Zimmer, es können Umbauten notwendig werden, erklärt der

Verein Deutscher Ingenieure.

Damit die Pellets ihre Brennqualität erhalten, müssen sie in einem Raum mit trockenen Decken, Wänden und Böden lagern, was insbesondere in Kellern wichtig ist. Das Lager sollte so groß sein, dass in zwei Dritteln seines Volumens mindestens der vom Fachmann errechnete Jahresbedarf an Pellets Platz findet. Denn der Raum darf nicht bis oben befüllt werden.

Für die Belüftung und Befüllung ist es günstig, dass das Lager an einer Außenwand des Hauses liegt und nicht verwinkelt ist. Die Wände müssen gemauert sein, erklären die Experten. Denn Gipsplatten geben unter dem Druck der Pellets nach. Befinden sich Steckdosen im Raum, müssen diese geschützt werden. Denn durch den Staub der Pellets besteht sonst die Gefahr einer Explosion.

Aus Gründen des Brandschutzes muss es auch eine Tür mindestens der Feuerwiderstandsklasse T30 geben. Außerdem hat jedes Bundesland eigene Brandschutzvorschriften, die die Hausbesitzer erfüllen müssen. Und ganz wichtig: Da aus den Pellets giftige Stoffe wie Kohlenstoffmonoxid austreten, muss der Lagerraum am besten konstant belüftet sein.

Bei der Herstellung der Pellets beginnen in bestimmten Bestandteilen des Holzes sogenannte Autooxidationsprozesse. Dabei entstehen beispielsweise Gase wie das gesundheitsschädliche Kohlenstoffmonoxid (CO) und verschiedene Aldehyde. Die Pellets können diese Gase noch Monate nach der Produktion abgeben. Nur kurz vor dem Betreten zu lüften, reicht nicht aus, um die Konzentration der Gase ausreichend abzusenken.

Kohlenstoffmonoxid ist farb- und geruchlos. Bei noch geringen Konzentrationen treten Kopfschmerzen auf, mit steigenden Werten Schwindel und Übelkeit, im schlimmsten Fall nach wenigen Minuten schon Bewusstlosigkeit.

dpa

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