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Recherche für Autokauf beginnt immer öfter im Netz

Verkehr Recherche für Autokauf beginnt immer öfter im Netz

Preise vergleichen, Testberichte lesen oder gleich ein konkretes Angebot finden: Das Internet kann bei der Suche nach einem Auto eine große Hilfe sein. Kein Wunder, dass immer mehr Verbraucher davon auch Gebrauch machen - vor allem, wenn es um Gebrauchte geht.

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Auf der Suche nach dem besten Angebot: Ein Preisvergleich im Internet ist für viele Autokäufer selbstverständlich.

Quelle: Andrea Warnecke

Köln. Vor dem Autokauf recherchieren immer mehr Verbraucher zuerst im Internet. Für Gebrauchtwagenkäufer ist das Netz inzwischen sogar die bevorzugte Informationsquelle. Das geht aus einer Umfrage der Sachverständigenorganisation KÜS und der Beratungsgesellschaft BBE Automotive hervor.

44 Prozent der Besitzer eines gebrauchten Wagens haben sich demnach vor dem Kauf zuerst im Internet umgesehen. Der Gang zum Händler stand nur für 38 Prozent am Anfang. Für mehr als die Hälfte der Neuwagen-Besitzer (56 Prozent) begann die Suche nach ihrem aktuellen Auto dagegen noch beim Händler. Ins Netz ging nur knapp jeder Dritte (31 Prozent).

Allerdings wird das Internet als Recherchestart auch für Neuwagen beliebter: Betrachtet man nur die Käufe neuer Autos zwischen 2012 und 2015, liegt der Anteil der Internet-Rechercheure bei 41 Prozent. Zum Vergleich: Vor 2008 waren es nur 14 Prozent. Bei den Gebrauchtwagenkäufen der jüngeren Vergangenheit sind die Onliner sogar schon in der Mehrheit (54 Prozent).

Im Schnitt dauert die Recherche etwa acht Stunden. 70 Prozent der Neuwagen-Käufer nutzen das Netz dabei, um Preise zu vergleichen, 52 Prozent zum Konfigurieren ihres Wagens. Konkrete Angebote, etwa in Autobörsen, sucht nur jeder vierte Neuwagen-Käufer (26 Prozent). Unter den Gebrauchtwagenkäufern gilt das für gut jeden Zweiten (56 Prozent).

Ein großer Teil der Autokäufer startet außerdem mit relativ festen Vorstellungen in die Recherche: 57 Prozent der Neuwagen-Käufer wussten nach eigenen Angaben schon vor Recherchebeginn, welche Marke sie bevorzugen. 50 Prozent kannten sogar schon das Modell. Unter den Gebrauchtwagenkäufern ist der Anteil derer, die sich vorher festlegen, etwas geringer (45 und 42 Prozent).

dpa

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