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Kindersitze in Mietautos: Aufschläge kritisch prüfen

Verkehr Kindersitze in Mietautos: Aufschläge kritisch prüfen

Böse Überraschungen vermeiden: Wer zum Mietauto Kindersitze bucht, zahlt zum Teil kräftig drauf. Wie sich das umgehen lässt, verrät ein Experte der Verbraucherzentrale Berlin.

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Kindersitze können die Automiete in eine unerwartete Höhe treiben.

Quelle: Nicolas Armer

Berlin. Für Kindersitze verlangen Autovermietungen laut einer Erhebung der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen teils happige Aufschläge.

"Da ist es oft besser, die eigenen Kindersitze mitzunehmen", sagt Bernd Ruschinzik von der Verbraucherzentrale Berlin. Ein Preisvergleich lohne sich außerdem, "vor allem bezogen auf die Zusatzleistungen wie Kindersitze." Generell gilt: "Man sollte sich den Vertrag immer bis zum letzten Wort durchlesen, um vor bösen Überraschungen sicher zu sein", sagt Ruschinzik.

Die Erhebung hat ergeben, dass Verbraucher in Einzelfällen über 70 Prozent mehr bei der Automiete zahlen, wenn sie zwei Kindersitze über mehrere Tage zusätzlich zum Auto buchen. Angefragt wurden Preise für Autos plus Kindersitze von neun Anbietern jeweils an den Flughäfen Berlin-Tegel, München, Köln-Bonn und Saarbrücken.

dpa

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