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Der Mini Countryman wächst um 20 Zentimeter

Verkehr Der Mini Countryman wächst um 20 Zentimeter

Vorgestellt wird die neue Generation des Mini Countryman noch in diesem Jahr, zu den Händlern rollt sie dann im Februar 2017. Der Wagen wächst bei Länge, Breite und Radstand - und bietet seinen Fahrern künftig auch ein paar besondere technische Innovationen.

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Wink mit dem Windrad: Sparsamstes Countryman-Modell wird der erste Mini mit Plug-in-Hybrid.

Quelle: BMW

München. Der Mini Countryman wächst um 20 Zentimeter in der Länge und wird künftig 4,30 Meter messen. Vorgestellt werden soll die zweite Version des Allrad-SUV auf der LA Autoshow in Los Angeles. Die Markteinführung in Deutschland ist für den Februar 2017 geplant.

Die Preise sollen bei 26 500 Euro beginnen, teilte die BMW-Tochter im Vorfeld der Messe (Besuchertage 18. bis 27. November) mit. Außerdem wird ist der Fünftürer drei Zentimeter breiter und bekommt knapp acht Zentimeter mehr Radstand. Der Kofferraum bietet demnächst Platz für 450 bis 1390 Liter Gepäck. Zur leichteren Umgang mit der Ladung lässt sich die Heckklappe berührungslos öffnen und die Rückbank um bis zu 13 Zentimeter verschieben. Außerdem hat Mini eine Art Picknick-Bank entwickelt, die sich aus dem Kofferraum heraus über die Ladekante klappen lässt.

 

 

Mit dem Generationswechsel hält im Countryman auch eine neue Elektronik-Architektur Einzug. Sie bietet zur leichteren Bedienung erstmals ein Touchscreen-Zentralinstrument. Außerdem haben die Ingenieure eine neue Funktion zum Wiederfinden von Gegenständen im Auto namens Find Mate programmiert. Sie kann auf dem Bildschirm die Position aller mit speziellen Bluetooth-Chips markierten Utensilien anzeigen - oder sie warnt, wenn ein Insasse das Auto ohne wichtige markierte Gegenstände wie zum Beispiel das Smartphone verlassen will.

Technisch mit dem 2er Active Tourer von BMW verwandt, gibt es den Countryman zunächst mit je zwei Benzin- und Dieselmotoren mit 100 kW/136 PS bis 141 kW/192 PS. Die Motoren können mit einer Achtgang-Automatik und einem neuen, effizienteren Allradantrieb gekoppelt werden. Damit sind Spitzengeschwindigkeiten von 197 bis 225 km/h möglich. Der Verbrauch bewegt sich zwischen 4,3 Litern Diesel und 7,1 Litern Benzin, der CO2-Ausstoß zwischen 113 und 162 g/km.

Sparsamstes Modell wird der erste Mini mit Plug-in-Hybrid, für den der Hersteller eine Systemleistung von 165 kW/224 PS und wegen 40 Kilometern rein elektrischer Reichweite einen Verbrauch von 2,1 Litern (CO2: 49 g/km) ausweist. Einen Preis für diese Variante nennt Mini noch nicht.

 

dpa

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