Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Bosch entwickelt "aktives Gaspedal" gegen Bleifüße

Verkehr Bosch entwickelt "aktives Gaspedal" gegen Bleifüße

Auch der Drehzahlmesser schützt Autofahrer nicht davor, zu spät in den nächsten Gang zu schalten. Die Folge ist oft ein erhöhter Spritverbrauch. Bosch bietet daher ein Gaspedal an, das sich im richtigen Moment bemerkbar macht.

Voriger Artikel
Kia senkt Preis für den neuen Sportage
Nächster Artikel
Opel bringt Sportwagen-Studie GT Concept nach Genf

Die Automobilsparte von Bosch hat ein Gaspedal entwickelt, das Spritsparen vereinfacht.

Quelle: Daniel Naupold

Stuttgart. Automobilzulieferer Bosch hat ein "aktives Gaspedal" zum Spritsparen entwickelt. "Das Pedal zeigt den Punkt, wo Beschleunigung und Sparsamkeit sich optimal treffen", sagt Stefan Seiberth vom Bereich Gasoline Systems bei Bosch.

Dies geschehe durch ein leichtes Klopfen im Pedal, das zum Beispiel auch auf optimale Zeitpunkte zum Gangwechsel hinweist. Durch diese Rückmeldung könnten bis zu sieben Prozent Sprit und entsprechend viel CO2 eingespart werden, heißt es bei Bosch.

Weiteres Einsparpotenzial bietet die Zusammenarbeit mit der Segel-Funktion, bei der der Motor während der Fahrt ausgeschaltet wird, um Treibstoff zu sparen. Sobald der Segel-Modus sinnvoll ist, könne das Pedal sich ebenfalls bemerkbar machen. Für Elektrohybrid-Modelle sei denkbar, dass es sich immer dann meldet, wenn der Wechsel vom Elektromotor zum Verbrennungsmotor bevorsteht. Durch das haptische Signal an den Fuß könne der Fahrer sein Fahrverhalten anpassen, um zusätzlich Kraftstoff zu sparen.

Das aktive Gaspedal steht bei Bosch zudem für mehr Sicherheit im Verkehr. Vernetzt mit Außenkameras der Verkehrszeichenerkennung könne es den Fahrer auf sich ändernde Tempolimits hinweisen oder über das Navi warnen, wenn er sich zu schnell einer Kurve nähert. Mit der Abstandswarnung ließe sich das aktive Gaspedal ebenso verbinden wie mit weiteren Online-Daten zur Warnung vor Geisterfahrern oder plötzlichen Stauenden. Bosch ist derzeit mit Autoherstellern in Gesprächen, um die neue Technologie in den Pkw zu bringen. Der Zulieferer geht davon aus, dass das System spätestens in zwei Jahren in Serie geht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Auto
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr