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Zukunftskonzept für Biotechnologie in Sachsen vorgelegt

Zukunftskonzept für Biotechnologie in Sachsen vorgelegt

In Sachsen laufen Bemühungen um eine zweite Biotechnologie-Offensive. Die Zukunftskommission für Biowissenschaften und Lebenstechnologien schlug am Montag in Dresden vor, in den kommenden zehn Jahren dafür 300 Millionen Euro zu veranschlagen.

Mit der ersten Offensive im Jahr 2000 sei es gelungen, Sachsen in eine gute Ausgangslage zu bringen. Nun müssten strategisch wichtige Investitionen folgen. „Die Zeit läuft. Momentan haben wir noch eine hervorragende Wettbewerbsposition. Wenn wir jetzt nicht investieren, werden wir sie wieder verlieren“, sagte Herbert Weinreich, Geschäftsführer der Biosaxony Management GmbH.

Die Zukunftskommission hat bei ihrem Konzept insgesamt eine Zeitspanne bis 2030 im Blick. Auf der Basis vorhandener Kompetenzen regen die Experten an, sich bei den Biotechnologien auf drei Schwerpunkte zu konzentrierten: Medizin und Ernährung (Gesundheitswirtschaft), Hightech-Medizintechnik inklusive Materialien sowie Bioökonomie (Umwelttechnologien, Energie- Holz- und Textilwirtschaft).

Im Kern geht es darum, Produktentwicklung in kleinen und mittelständischen Firmen zu beschleunigen und ihnen bei der Markteinführung zu helfen. Das vorhandene Wissen müsse besser verwertet werden, hieß es. Die Offensive sieht unter anderem auch eine bessere Ausbildung vor.

2000 hatte Sachsen ein Biotechnologie-Programm im Umfang von umgerechnet 200 Millionen Euro aufgelegt. Nach den Plänen der Zukunftskommission müssten die nun erhofften 300 Millionen Euro zu gleichen Teilen in Forschung, Markteinführung und sogenannte Service- Inkubatoren fließen - Serviceeinheiten, die das ganze Umfeld der Entwicklung bis hin zu Patenten und Lizenzen begleiten. Beim Großteil der Förderung (60 Prozent) sehen die Experten das Land Sachsen in der Pflicht. Der Rest soll über verschiedene Quellen wie Bundesprogramme oder Public Private Partnership eingeworben werden.

dpa/sn

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