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Unfassbar schnell: TU Dresden weiht Superrechner ein

Unfassbar schnell: TU Dresden weiht Superrechner ein

Die Technische Universität Dresden kann fortan in neuen Dimensionen rechnen. Seit Mittwoch verfügt die Lehranstalt über einen der schnellsten Hochleistungsrechner in Deutschland.

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Der neue Superrechner auf dem Gelände der TU ist einer der schnellsten in Deutschland.

Quelle: dpa

Nach den Worten von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) ist er  6000 mal schneller als ein handelsüblicher PC.

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Nach den Worten von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) ist er 6000 mal schneller als ein handelsüblicher PC.

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„Das neue Rechenzentrum ist auch Ausdruck der Wertschätzung von Land und Bund gegenüber der wissenschaftlichen Arbeit, die hier geleistet wird.“ Die Baukosten für das Rechenzentrum lagen bei 45 Millionen Euro. Hinzu kommen noch einmal 15,5 Millionen Euro für Rechentechnik und Ausrüstung. Der Bund steuerte insgesamt 11 Millionen Euro bei.  Nach Angaben der TU Dresden hat der Rechner eine Spitzenleistung von mehr als 1,5 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde.

Wolfgang E. Nagel, Direktor des Zentrums für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen der TU, hatte die Leistung des Rechners einst so beschrieben: Wofür ein handelsüblicher Rechner etwa sechs Jahre brauche, erledige der Superrechner in nur einer Stunde, sagte er 2011 nach der Bewilligung des Projektes. Auch wenn übliche Computer inzwischen etwas aufgeholt haben dürften, ist die Leistungsfähigkeit des elektronischen Superhirnes für Nutzer herkömmlicher PC kaum vorstellbar. 

Auch in anderer Hinsicht weist das neue Rechenzentrum in die Zukunft. Allein die Warmwasserkühlung des Rechners spart nach Darstellung der Universität mehr als 250 000 Euro Betriebskosten jährlich, weil auf Kältemaschinen verzichtet werden kann. Zusätzliche Einsparungen entstehen durch Nutzung der Rechner-Abwärme in umliegenden Gebäuden.

dpa/sn

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