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Neue Forschungslabors in Freiberg übergeben

Neue Forschungslabors in Freiberg übergeben

16 Monate nach der Grundsteinlegung ist der Bergakademie Freiberg am Montag ein neues Forschungsgebäude offiziell übergeben worden. Der Neubau biete auf etwa 1400 Quadratmetern Platz für mehrere Laboratorien, Lager-, Unterrichts- und Büroräume, teilte die Technische Universität mit.

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16 Monate nach der Grundsteinlegung ist der Bergakademie Freiberg am Montag ein neues Forschungsgebäude offiziell übergeben worden. (Archivfoto)

Quelle: TU Freiberg

Zu den ersten Nutzern werden das vor wenigen Wochen neu gegründete Deutsche Brennstoff Institut Bergakademie (DBI), das Deutsche EnergieRohstoff-Zentrum (DER) und das interdisziplinäre Projekt „Virtuhcon" gehören, hieß es.

Das DBI versteht sich den Angaben zufolge als Kompetenzzentrum, das die kohlendioxidarme Nutzung der Braunkohle in der chemischen Industrie erforschen will. Es vereint zwölf Professuren der Bergakademie. „Virtuhcon" arbeitet an virtuellen Werkzeugen zur Simulation von Hochtemperaturprozessen, um Kohle, Öl und Gas effizienter zu nutzen und zur Basis chemischer Produkte und Kraftstoffe zu machen.

Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) sprach am Montag von einem neuen Kapitel der energietechnischen Forschung. Nach Angaben seines Hauses wurde der sieben Millionen Euro teure Neubau über Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung finanziert. Unlands Kabinettskollegin, Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos), lobte die Bergakademie als „eine führende Ressourcen-Universität". 1765 gegründet, gehört sie zu den weltweit ältesten montanwissenschaftlichen Hochschulen der Welt. Ihre Schwerpunkte liegen auf den Gebieten Geowissenschaften, Material/Werkstoffe sowie Energie und Umwelt.

Erst vor zwei Wochen war in Freiberg das Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie gegründet worden. Sein Betrieb wird vom Bund mit jährlich fünf Millionen Euro gefördert. Bei der Wahl des Standortes hatten sich die Sachsen Ende 2010 gegen die TU Cottbus in Brandenburg durchgesetzt.

dpa

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