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Mehr als 20 Millionen Euro von der DFG für Forschung in Leipzig und Dresden

Mehr als 20 Millionen Euro von der DFG für Forschung in Leipzig und Dresden

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert für weitere vier Jahre zwei Sonderforschungsbereiche (SFB) in Sachsen. Der zuständige DFG-Ausschuss hat die Verlängerung bewilligt, wie die TU Dresden und die Universität Leipzig am Freitag mitteilten.

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Die DFG finanziert für weitere vier Jahre zwei Sonderforschungsbereiche in Sachsen. (Symbolfoto)

Quelle: Andreas Döring

Insgesamt fließen bis 2017 laut DFG mehr als 20 Millionen Euro in den Freistaat. Damit werden Forschungen zur Gewebebildung an der TU Dresden sowie zu funktionellen Biomaterialien für die Behandlung von Knochen- und Hautdefekten im Verbund mit der Uni Leipzig und mehreren außeruniversitären Einrichtungen gefördert.

Die Sprecher der SFB 655 und 67, Professor Gerhard Ehninger und Professor Jan Simon, sehen die Verlängerung auch als Würdigung der bisherigen Leistungen. Damit können die Dresdner Wissenschaftler nun die Funktion von Zellen bei der Gewebe- und Blutbildung erforschen und daraus Therapien für Patienten ableiten. Zu konkreten Vorhaben wollen sie erst am nächsten Montag Auskunft geben. Beim „Matrixengineering“ arbeiten Dresdner und Leipziger Forscher interdisziplinär an Erkenntnissen zur Behandlung akuter und schlecht heilender Defekte in Knochen und Haut.

Ziel von SFB Transregio 67 ist, neuartige funktionelle Biomaterialien zu erforschen, die in körpereigenen Regenerationsvorgänge eingreifen und in Wechselwirkung mit im Gewebe vorkommenden Botenstoffen die Heilung beschleunigen. Das soll vor allem in der Implantations- und Transplantationsmedizin zu besseren und schnelleren Heilungserfolgen führen und langwierige Behandlungen ersparen, teilte die Uni Leipzig mit. Dabei arbeiten Experten aus Grundlagenforschung und Klinik zusammen.

Mit Sonderforschungsbereichen fördert die DFG längerfristig innovative Forschungsleistungen an Hochschulen und unterstützt Nachwuchswissenschaftler sowie die wissenschaftliche und fächerübergreifende Zusammenarbeit.

dpa

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